HANDBALL

Nümbrecht kämpft um jeden Punkt

thg, uk; 26.02.2026, 18:00 Uhr
Foto: Silvia Wirczikowski --- Sowohl der SSV Nümbrecht, als auch der HC Gelpe/Strombach empfangen am Regionalligaspieltag einen Tabellennachbarn.
HANDBALL

Nümbrecht kämpft um jeden Punkt

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thg, uk; 26.02.2026, 18:00 Uhr
Oberberg - Regionalliga: Der SSV Nümbrecht empfängt den Tabellennachbarn Aldekerk II - Gelpe/Strombach hat den Verfolger Adler Königshof zu Gast - Verbandsliga: Gelpe/Strombach II empfängt Cologne Kangaroos zum Topspiel.

Vorschau Regionalliga Frauen

 

SSV Nümbrecht – TV Aldekerk II (Samstag, 18 Uhr, GWN-Arena).

 

Hinspiel: 35:37.

 

Es fehlen: Julia Alefelder, Sabrina Heinrichs, Kira Hartmann, Nele Kolb, Lara Deinert.

 

Einsatz fraglich: Mathilda Baum, Lara Schmalenbach.

 

Die Nümbrechterinnen scheinen derzeit in einer komfortablen Lage. Derzeit auf Platz sieben der Tabelle, hat sich der Aufsteiger ein wenig von der Abstiegszone befreit. Doch der Schein könnte trügen. „Im Moment sieht die Tabelle schön aus, aber man ist ja dennoch nur kurz vor den Abstiegsplätzen. Man muss nur ein Spiel verlieren, dann sieht es schon wieder anders aus. Uns ist schon klar, dass das jederzeit wieder umschlagen kann. Deshalb ist jeder Punkt unheimlich wichtig“, mahnt Nümbrechts Trainerin Martina Duckart, für deren Ensemble ein Sieg ein Riesenschritt in Richtung Klassenerhalt wäre. Das Hinrundenspiel gewannen die Nümbrechterinnen. Das allerdings auf einigermaßen dramatische Weise.

 

Nach 15 Minuten stand es bereits 15:5 für die Gastgeberinnen, drei Minuten später 18:8 und Duckart befürchtete, man werde aus der Halle geschossen, ehe ihre Mannschaft doch noch die Kurve bekam. „Im Hinspiel haben wir sie nach einer wahnsinnigen Aufholjagd noch besiegt. Aber es war ein hartes Stück Arbeit“, erinnert sie sich. „Aldekerk ist eine super junge Mannschaft, die hauptsächlich aus A-Jugendlichen besteht. Einige Spielerinnen aus der ersten Mannschaft spielen da auch mit. Da die erste Mannschaft am Sonntag spielt, gehe ich davon aus, dass am Samstag gegen uns die ein oder andere aus dem Kader gegen uns dabei sein könnte. Das muss man auf alle Fälle einkalkulieren. Unsere Marschroute ist aber wie immer. Wir schauen hauptsächlich auf uns. Wer beim, Gegner aufläuft, können wir ohnehin nicht beeinflussen. Wir müssen unser Spiel aufziehen“, erklärt sie.

 

Die vergangenen Trainingswochen seien sehr zäh gewesen. Das Spiel gegen TD Lank am vergangenen Wochenende musste sogar wegen akuter Personalprobleme verlegt werden. „Einige Spielerinnen sind immer noch krank. Ich hoffe, dass sich das Lazarett bis zum Spieltag noch etwas lichtet. Ich bin da aber optimistisch. Aldekerk hat eine sehr junge Mannschaft. Das heißt, es wird immer mit viel Tempo gespielt. Da müssen wir gegenhalten. Uns ist bewusst, dass wir in der Abwehr ackern und so schnell auf den Beinen sein müssen, wie lange nicht mehr. Gerade nach den ganzen Krankheiten wird das sehr anstrengend, aber wir wollen die Punkte auf jeden Fall in Nümbrecht behalten“, sagt Duckart, verlässt sich aber auf die Stärken ihrer Truppe: „Wir haben eine sehr gute Abwehr und sehr gute Torhüterinnen. Wenn wir so decken, wie in den vergangenen Wochen und wie im Hinspiel in der zweiten Halbzeit, dann können wir gegen die bestehen. Es wird ein anstrengendes und hartes, aber auch ausgeglichenes Spiel. Ich denke, keine Mannschaft ist der Favorit. Wir müssen mehr als 100 Prozent geben, um die Punkte zu behalten. (thg)

 

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HC Gelpe/Strombach – Adler Königshof (Samstag, 17:30 Uhr, Eugen-Haas-Halle).

 

Hinspiel: 36:22.

 

Es fehlen: Marie Wlodarek, Kira Blohme, Tahnee Ranke, Desiree Horn.

 

Die Trainingswoche der Gelpe/Strombacherinnen war noch immer überschattet von der Verletzung von Marie Wlodarek, die beim jüngsten 25:21-Sieg gegen den Aufsteiger TV Witzhelden in der zweiten Halbzeit vom Feld getragen werden musste. Eine Diagnose steht noch aus. „Wir müssen die Untersuchungen abwarten, aber es ist eine schwere Knieverletzung zu befürchten. Uns allen tut das natürlich unendlich leid, und wir drücken alle die Daumen, dass es nicht ganz so schlimm ist“, sagt Gelpe/Strombachs Trainer David Hoffmann.

 

„Auch sportlich ist das für uns ein riesengroßer Verlust. Es ist schon die dritte schwere Verletzung bei uns in dieser Saison. Aber unsere Aufgabe ist es, eine Jetzt-erst-recht-Haltung einzunehmen. Wir wollen, trotz des Rückschlags, gegen Königshof gewinnen“, richtet er aber sogleich den Blick nach vorne. In der Hinrunde fegten die Gelpe/Strombacherinnen die Gastgeberinnen mit 14 Toren Unterschied aus der eigenen Halle. Mittlerweile ist nicht mehr anzunehmen, dass es erneut zu einem solchen Ergebnis kommen könnte. Die Adler stehen, punktgleich mit dem HC, auf Rang acht des Tableaus und feierten jüngst fünf Siege in Folge. Dabei gelang es sogar, den Tabellenzweiten, Treudeutsch Lank, mit 27:18 in die Schranken zu weisen. Am vergangenen Wochenende besiegte Königshof dann die TSV Bonn rrh. und ließ dabei nur 13 Gegentore zu.

 

Mit einem Sieg in Gummersbach würden die Adler auf Rang drei der Tabelle vorrücken. Hoffmann lässt das kalt: „Ich schaue nicht auf Tabellenplätze. Wir haben uns in erster Linie inhaltliche Ziele gesetzt, die wir erfüllen wollen. Was dann die bestmögliche Platzierung am Ende ist, werden wir sehen. Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen“, so Hoffmann. „Sie spielen eine aktiv nach vorne orientierte 6:0-Deckung, deutlich offensiver, als andere Gegner. Das machen sie gut. Und sie haben sich im Saisonverlauf gesteigert. Aber sie haben gegen Bonn auch nur 17 Tore geworfen“, beschreibt Hoffmann seine Eindrücke vom Gegner. (thg)

 

 

Vorschau Verbandsliga Frauen

 

HC Gelpe/Strombach II - HC Cologne Kangaroos (Samstag, 15:15 Uhr, Eugen-Haas-Halle).

 

Hinspiel: 25:27.

 

Auf die HC-Handballerinnen wartet ein echter Lackmustest. Nachdem die grandiose Erfolgsserie der vergangenen Monate jüngst in Köln jäh gestoppt wurde, empfangen die Gummersbacher Frauen am Samstag in der heimischen Eugen-Haas-Halle die Kangaroos aus Köln. Nicht nur, dass man beim Hinspiel in Köln eine knappe Pleite kassierte und daher besonders motiviert ist , die Domstädterinnen sind auch Tabellennachbarinnen der Oberbergerinnen, die ein weiteres Mal ohne ihre etatmäßige Trainerin antreten werden. Lena Steuck wird auch am Wochenende durch Kimberly Hochmuth am Regiepult ersetzt. (uk)

 

 

CVJM Oberwiehl - Polizei SV Köln II (Samstag 18 Uhr, Sporthalle Wiehl).

 

Hinspiel: 23:21.

 

Jan Herhaus und seine Spielerinnen haben einen simplen Plan. Die Punkte sollen genau wie im Vorrundenmatch auf das CVJM-Konto wandern. Und die Oberwiehler Chancen für dieses Vorhaben scheinen nach den Spieltagsresultaten des Vorwochenendes gar nicht so schlecht zu stehen. Am vergangenen Samstag unterlagen die kölschen Polizistinnen jedenfalls aufgrund chronischer Abschlussschwächen mit dem 70er-Jahre-Ergebnis von 12:13. Der CVJM-Coach muss allerdings improvisieren. Am Wochenende gibt es nämlich sowohl krankheits- als auch berufsbedingt einige Ausfälle im Oberwiehler Kader. Dennoch ist ein doppelter Punktgewinn das erklärte Ziel der Gastgeberinnen. (uk)

 

 

HSV Bocklemünd II - HSG Marieneide/Müllenbach (Sonntag, 14:30 Uhr).

 

Hinspiel: 32:44.

 

Nach dem treffermäßig geradezu inflationären Hinspielergebnis gehen die HSG-Handballerinnen als klare Favoritinnen in den Heimvergleich mit dem Team aus dem Kölner Stadtteil. "Wir wollen die Tabellenspitze natürlich verteidigen", sagt HSG-Trainer Michael Debus, der bis auf Mia Klose seine stärkste Formation aufs Parkett schicken kann. (uk)

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