HANDBALL
Klar verteilte Rollen vor dem Regionalligaderby
Oberberg - Regionalliga: HC Gelpe/Strombach ist klarer Favorit im Derby gegen den SSV Nümbrecht - Oberliga: Löwen mit enger Personaldecke gegen Wermelskirchen - Verbandsliga: Oberwiehl empfängt Bocklemünd zum Verfolgerduell.
Vorschau Regionalliga Frauen
HC Gelpe/Strombach – SSV Nümbrecht (Samstag, 17:30 Uhr, Eugen-Haas-Halle).
Es fehlen: Tahnee Ranke, Kira Blohme, Desiree Horn – Nele Kolb, Sabrina Heinrichs, Julia Alefelder.
Einsatz fraglich: Keine – Kira Hartmann, Maren Büker, Anna Meißner.
Die bislang letzte Begegnung mit den Gelpe/Strombacherinnen haben die Nümbrechterinnen nicht gerade in bester Erinnerung. Der frisch gebackene Regionalligaaufsteiger unterlag in der Saisonvorbereitung im Endspiel des BSP-Cups dem Favoriten klar mit 29:34. Schwerer wog allerdings die Verletzung von Abwehrchefin Julia Alefelder, die sich im Finale das Kreuzband riss und damit wohl auf die gesamte Saison verzichten muss. Es sollte nicht die letzte schwere Verletzung für den SSV bleiben und somit sieht Nümbrechts Trainerin Martina Duckart auch für den sportlichen Jahresauftakt und gleichzeitigen Abschluss der Hinrunde ziemlich schwarz.
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[Coach David Hoffmann ist mit mit seinem HC Gelpe/Strombach klarer Favorit im Duell mit dem SSV Nümbrecht.]
„Die Rollen sind ganz klar verteilt. Da braucht man sich keine Illusionen machen. Selbst mit vollem Kader wäre das Spiel für uns eine große Herausforderung gewesen. Das können wir sehr gut einschätzen. Aber gleichzeitig fahren wir nicht nach Gummersbach, um uns abschießen zu lassen“, kündigt Duckart vor dem Regionalligaderby Gegenwehr an. Ihr Gegenüber, David Hoffmann will dem nicht widersprechen. „Die Favoritenrolle nehmen wir an. Das ist auch unser Anspruch und jeder im Verein weiß das. Den Anspruch haben wir uns in der Hinrunde auch erarbeitet“, sagt er. „Wir müssen dem Gegner aber 100 Prozent Respekt zollen, auch wenn sie von Verletzungen gebeutelt sind. Das ist auch der Grund, warum sie in der Tabelle so weit unten stehen. Ernst nehmen müssen wir sie trotzdem“, so Hoffmann weiter.
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[Nümbrechts Trainerin Martina Duckart sieht keine Chance auf Punkte, will sich vom favorisierten HC aber nicht abschießen lassen.]
Für den HC-Coach sei das Derby ein „besonderes Spiel“: „Wir freuen uns extrem darauf und das macht uns den Einstieg nach der Weihnachtspause leicht. Man muss niemanden motivieren. Das sind die Spiele auf die sich alle freuen. Die Halle wird voll sein. Das ist nicht alltäglich.“ Über den Jahreswechsel hinweg habe man Kraft getankt und den Kopf frei bekommen. Geholfen habe dabei der letzte Sieg des vergangenen Jahres, als man die TSV Bonn rrh., eines der Topteams der Liga, klar bezwang. Auch die Nümbrechterinnen gingen mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause und besiegten zum Jahresabschluss den TV Witzhelden im wichtigen Duell zweier Aufsteiger, die um den Klassenerhalt kämpfen.
„Wir haben im Moment nur einen kleinen Kader und Strombach ist nicht der Gegner, bei dem wir punkten können. Sie haben Spielerinnen im Team, die Spiele allein gewinnen können. Wir müssen versuchen, die Kreise von Marie Wlodarek einzugrenzen, aber auch die von Celine Blumberg und Denise Szakacs. Das ist ein sehr starker Rückraum. Aber wir wollen mit allem, was wir haben, dagegenhalten und uns für jede gelungene Aktion feiern. Wir versuchen Strombach so gut es geht zu ärgern“, sagt Duckart.
Auch ihr Gegenpart hat Gefahrenstellen beim Gegner ausgemacht. „Es ist natürlich ein Unterschied, ob Kira Hartmann spielt oder nicht. Sie könnte ein Faktor werden. Aber auch eine Lara Schmalenbach am Kreis hat Qualitäten, auf die wir achten müssen. Zudem haben sie zwei gute Torhüterinnen. Im Spiel gegen Lank hat die Mannschaft auch gezeigt, dass sie in der Lage ist, mitzuhalten. Jedem muss klar sein, dass wir gefordert werden. Und in einem Derby spielen Tabellenstände keine Rolle“, richtet sich HCGS-Coach Hoffmann auf eine schwere Aufgabe ein. (thg)
Vorschau Oberliga Frauen
Das Heimspiel der HBD Löwen Oberberg wurde auf Antrag von Wermelskirchen kurzfristig verlegt.
Vorschau Verbandsliga Frauen
HC Gelpe/Strombach II - HSV Troisdorf (Samstag, 15:15 Uhr, Eugen-Haas-Halle).
Die Winterpause war bei den Verbandsliga-Handballerinnen des HC Gelpe/Strombach II zwar sehr kurz, doch dafür hatte man zur Jahreswende durchgängig trainingsfrei. Lena Steuck geht denn auch davon aus, dass ihren Spielerinnen die komplette Pause gutgetan hat und sie mit großer Lust in das erste Kräftemessen des Jahres 2026 gegen den HSV Troisdorf gehen. "Ich freue mich, dass wir zum Auftakt des Jahres ein Heimspiel haben und bin überzeugt, dass unsere Mannschaft an die starken Leistungen der jüngeren Vergangenheit anknüpfen kann", gibt sich die HC-Übungsleiterin zuversichtlich. Es fehlen allerdings Jessica Färber und Hannah Quendler im HC-Aufgebot. (uk)
CVJM Oberwiehl - HSV Bocklemünd II (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Wiehl).
Auch in Oberwiehl setzt man bei der Punktspielpremiere anno 2026 darauf, dass man am Samstag auf heimischen Hof antreten kann. Allerdings stellt sich mit der Zweitvertretung des HSV Bocklemünd zumindest tabellarisch betrachtet ein Gegner auf Augenhöhe in der Sporthalle des Bonhoeffer-Gymnasiums vor. Jan Herhaus verweist darauf, dass die Kölner gerade in der Offensive überzeugen (im Schnitt 27 Tore pro Partie), glaubt den Bocklemünder Offensivdrang aber mit konsequent-beweglicher Abwehrarbeit eindämmen zu können. "Zudem müssen wir vorne konzentriert agieren und abschließen, um erfolgreich zu sein", schätzt der CVJM-Coach, der mit seinem Team den starken Tabellenplatz drei, den man aktuell belegt, auf jeden Fall verteidigen will. (uk)
HSG Marienheide/Müllenbach - 1. FC Köln III abgesagt.
Das Heimspiel der HSG Marienheide/Müllenbach wurde am Donnerstag auf einen unbestimmten Termin verschoben.
Vor dem Kräftemessen mit der dritten Mannschaft des 1. FC Köln gibt es im HSG-Lager einige Fragezeichen in Sachen Personal und Fitness. Man hat im Kreisnorden in den vergangenen beiden Wochen überhaupt nicht trainiert und erst am Mittwoch erstmals wieder zum Ball gegriffen. Darüber hinaus kränkeln einige Spielerinnen und Marie Weingärtner ist gerade erst von einem mehrwöchigen Südafrika-Tripp zurückgekehrt, sodass sich natürlich auch bei ihr die Frage nach der körperlichen Verfassung stellt.
Trainer Michael Debus weiß zwar, dass seine Spitzenreiterinnen auf dem Papier klar favorisiert gegen den Tabellenzehnten aus der Domstadt sind, ist angesichts der vielen Unbekannten beim eigenen Personalbestand aber dennoch vorsichtig. "Mal sehen, wer überhaupt im Aufgebot steht und wie der Fitnesszustand meiner Spielerinnen ist", sagt der HSG-Trainer, spekuliert selbstredend aber auf einen erneuten Erfolg seiner Equipe. "Natürlich wollen wir die Punkte hier behalten."
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