HANDBALL
Nümbrecht will im Kellerduell punkten - Gelpe/Strombach steht vor Topspiel
Oberberg - Regionalliga: Nümbrecht empfängt Mitaufsteiger zum Kellerduell, Gelpe/Strombach muss zum Tabellenvierten TSV Bonn rrh. - Oberliga: Löwinnen wollen Weihnachtstage an der Tabellenspitze verbringen - Verbandsliga: Oberwiehl ohne Trainer in Bonn gefordert.
Vorschau Regionalliga Frauen
SSV Nümbrecht – TV Witzhelden (Sonntag, 16 Uhr, GWN-Arena).
Es fehlen: Finja Hock, Kira Hartmann, Nele Kolb, Sabrina Heinrichs, Julia Alefelder.
Einsatz fraglich: Anna Meißner.
Viel mehr Kellerduell geht nicht. Die Nümbrechterinnen empfangen mit dem Team aus Leichlingen einen Mitaufsteiger. Und der ist noch schlechter gestartet, als die Oberbergerinnen. Erst einen Sieg, gleich zum Saisonauftakt gegen den aktuellen Tabellenletzten VT Kempen, konnten die Gäste bisher einfahren. „Es ist ein Aufsteigerduell, dass wir unbedingt gewinnen müssen. Wenn wir in der Liga bleiben wollen, dann brauchen wir diese zwei Punkte. Aber uns ist bewusst, dass wir Einiges dafür tun müssen. Ich glaube, dass es auf keinen Fall ein schönes Spiel wird. Es wird ein absolutes Kampfspiel werden. Wir werden alles reinwerfen und wollen die Punkte unbedingt in Nümbrecht behalten“, macht SSV-Trainerin Martina Duckart eine klare Ansage.
Über den Gegner sei nur wenig bekannt: „Ich weiß, dass sie einen Trainerwechsel hatten. Das kann einer Mannschaft, die in der Tabelle unten drinsteckt, noch einmal neue Impulse verschaffen. Für uns kann das gefährlich werden. Ich weiß aber, dass meine Mädels absolut fokussiert sein werden. Wir haben sehr gut trainiert. Ich weiß auch, wenn wir uns auf das konzentrieren, was wir können und das genauso umsetzen, dass wir die Punkte dann in Nümbrecht behalten werden. Unsere Abwehr steht gut und wir haben sehr gute Torhüterinnen. Ich bin mir sehr sicher, dass das am Sonntag nicht anders sein wird und um jeden Ball kämpfen werden“, so Duckart.
Die Probleme ihrer Equipe seien eher in der Offensive zu verorten: „Wir müssen dahin kommen, dass wir unser Umschaltspiel wieder verbessern, damit wir uns im Sechs-gegen-Sechs nicht so aufreiben und wieder zügiger zu schnellen und einfachen Toren kommen. Und im Sechs-gegen-Sechs müssen wir unsere Chancen wieder konsequenter reinmachen. Wir erarbeiten uns ja die besten Chancen, sind aber total inkonsequent im Abschluss. Was ich noch schlimmer finde ist, dass wir manchmal gar nicht zum Abschluss kommen, weil wir einen technischen Fehler machen. Das muss gegen Witzhelden minimiert werden. Mir ist natürlich klar, dass vor so einem Spiel, bei dem wir die Punkte behalten müssen, die Anspannung größer und der Druck hoch ist. Wir haben aber bewiesen, dass wir Druck standhalten können. Die Punkte sind super wichtig für uns, um uns mit einem positiven Gefühl aus dem Jahr zu verabschieden. Ich bin sehr optimistisch.“ (thg)
TSV Bonn rrh. – HC Gelpe/Strombach (Samstag, 19:30 Uhr).
Es fehlen: Kira Blohme, Tahnee Ranke.
Einsatz fraglich: Desiree Horn.
Die Gelpe/Strombacherinnen können sich zum Abschluss des Jahres auf ein echtes Spitzenspiel freuen. Der Tabellenvierte aus Bonn hat nur einen Minuspunkt mehr auf dem Konto als die drittplatzierten HC-Frauen und verlor, ebenso wie die Oberbergerinnen, nur gegen den amtierenden Regionalligameister und Tabellenführer TuS Königsdorf sowie gegen dessen Verfolger TD Lank. Lediglich gegen den starken Aufsteiger TV Biefang büßten die Bonnerinnen noch einen Zähler ein. Gelpe/Strombachs Trainer David Hoffmann ist gewarnt: „Wir wissen, dass da noch ein ganz harter Brocken auf uns wartet. Dass ist eine Mannschaft, die völlig zurecht und verdient da oben steht“, sagt er.
„Wir wissen, dass es extrem schwer wird, dort zu bestehen. Wir müssen noch einmal alle Kräfte mobilisieren, die uns am Ende des Jahres noch zur Verfügung stehen. Bonn spielt eine sehr unangenehme, offensive 6:0-Deckung und es ist auch eine unangenehme Halle, in der es schwierig ist, zu spielen. Wir werden alles aufbringen müssen, was wir haben, aber ich optimistisch, dass wir dazu in der Lage sein werden.“ So richtig Lust hat Hoffmann auf den Spieltag allerdings offenbar nicht: „Ich kann es überhaupt nicht verstehen, dass man seitens des Verbandes noch am 20. und 21. Dezember noch Spiele ansetzt. Dafür beginnt man die Saison erst Ende September und hat im Oktober und November noch einige Wochen spielfrei. Das kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Viele andere sind schon in der Weihnachtspause“, übt Hoffmann deutliche Kritik am Regionalligaspielplan.
Auch wenn der letzte Akt erst kurz vor dem Weihnachtsfest gespielt wird, Hoffmann erwartet noch einmal maximalen Einsatz. „Wir wollen alles daran setzen, mit einem positiven Resultat aus dem Jahr herauszugehen. Wenn uns das gelingen sollte, dann haben wir, denke ich, eine ordentliche Runde gespielt, mit der wir auch zufrieden sein können.“ (thg)
Vorschau Oberliga Frauen
Ohligser TV - HBD Löwen Oberberg (Sonntag, 14 Uhr).
Sie sind bekanntlich seit einigen Wochen an der Nordspitze der Frauen-Oberliga angekommen und wollen auf dem "Platz an der Sonne" natürlich auch die Weihnachtstage verbringen. Um Rang eins freilich auf jeden Fall zu verteidigen, sollten die Löwinnen natürlich auch die Auswärtsbegegnung beim Ohligser TV am Sonntag erfolgreich gestalten.
"Ohligs hat wegen einiger Krankheits- beziehungsweise Verletzungsproblemen um Verlegung der Partie gebeten, doch das mussten wir aufgrund eigener Terminprobleme ablehnen", sagt HBD-Coach Dennis Herrmann, der seinerseits am Sonntag auf Mia Schneider, Anna Müller (beide angeschlagen), Line Berscheid (Knieentzündung) sowie Torfrau Alessia Jedenak (privat verhindert) verzichten muss.
Generell hält Herrmann den OTV für "eine Mannschaft, die mehr kann, als es als es die Tabelle derzeit hergibt". Herrmann findet vielmehr, dass Ohligs ins gesicherte Mittelfeld der Tabelle gehört. (uk)
Vorschau Verbandsliga Frauen
TSV Bonn rrh. III - HSG Müllenbach/Marienheide (Samstag, 15:30 Uhr).
Michael Debus geht von einem offenen Match in Bonn aus und hofft beide Zähler von den Rechtrheinischen mitbringen zu können. "Im letzten Spiel des Jahres geben wir noch einmal alles", kündigt der HSG-Coach an, der bis auf Marie Weingärtner (zur Zeit in Südafrika) und die Langzeitverletzte Pia Schmitz auf einen kompletten Kader setzen kann. (uk)
HSV Troisdorf - CVJM Oberwiehl (Samstag, 16 Uhr).
Eine durchaus interessante Aufgabe wartet am Samstagnachmittag auf die Verbandsliga-Handballerinnen des CVJM Oberwiehl. Beim Auswärtsspiel in Troisdorf wartet ein Gegner, der nicht gerade torgefährlich ist, dafür aber auf der Gegenseite auch recht wenige Gegentreffer kassiert. Die Oberwiehlerinnen können wahrscheinlich mit komplettem Kader antreten - Stand Mitte dieser Woche - müssen aber auf ihren "Chef" verzichten. Jan Herhaus weilt im Urlaub und wird am Regiepult erneut von Christian Schüttenhelm, dem etatmäßigen Coach der CVJM-Männer, vertreten. (uk)
TuS Ehrenfeld 65 - HC Gelpe/Strombach (Samstag, 20 Uhr).
Lena Steuck spekuliert auf einen erfreulichen Jahresabschluss. Und die Chancen auf einen doppelten Punktgewinn in Köln stehen nicht schlecht. "Die Mädels sind gut drauf. Zudem können wir auf einen vollen Kader zurückgreifen", begründet die HC-Übungsleiterin ihre Zuversicht, warnt aber nachdrücklich vor den Ehrenfelderinnen, weil "wir erst einmal schauen müssen, mit welchem Kader die Kölner auflaufen werden". (uk)
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