HANDBALL

Dritter Saisonsieg: Ivanisevic verrammelt sein Gehäuse

uk; 24.09.2021, 23:20 Uhr
Fotos: Michael Kleinjung ----Tibor Ivanisevic zog den Gästen nach der Pause den Zahn.
HANDBALL

Dritter Saisonsieg: Ivanisevic verrammelt sein Gehäuse

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uk; 24.09.2021, 23:20 Uhr
Gummersbach - Das Sigurdsson-Team wahrt auch gegen den Dessau-Roßlauer HV seine weiße Weste - 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.

Von Uli Klein

 

VfL Gummersbach - Dessau-Roßlauer HV 35:27 (17:16).


Vor dem Match gegen die Jungs aus Sachsen-Anhalt waren die Gummersbacher durchaus gewarnt: Die DRHV-Handballer treten in der Heimat unter dem Spitznamen "die Biber" an. Und Biber sind laut Wikipedia dämmerungs- beziehungsweise nachtaktive Gesellen, die sich mit zunehmender Dunkelheit immer wohler fühlen.

 

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[Gewohnt kraftvoll setzt sich Timm Schneider in Szene.]

 

In der SCHWALBE arena konnten die Werfer von Trainer Uwe Jungandreas diese Verhaltensweise am Freitagabend zumindest in den ersten 30 Minten eindrucksvoll unter Beweis stellen: Der heimische VfL hatte jedenfalls alle Mühe, um fünf Sekunden vor der Pausensirene durch ein Tor von Stepan Zeman wenigstens mit einem Treffer Vorsprung in die Pause (17:16) zu gehen.

 

Dann aber geschah das, was in Handballspielen immer wieder vorkommt: VfL-Keeper Tibor Ivanisevic hatte offenkundig keine große Lust mehr auf die Gegentorflut des ersten Spielabschnitts und beschloss plötzlich, seinen Kasten humorlos zu verriegeln und zu verrammeln.

 

Gemeinsame Aktion des SCHWALBE arena-Managements mit dem Oberbergischen Impfzentrum

 

Das Impfmobil des Oberbergischen Kreises wird im Rahmen des Howard Carpendale Konzerts am 6. Oktober in der Zeit von 12 bis 17 Uhr auf dem Heiner-Brandt-Platz vor der SCHWALBE arena eine Impfaktion anbieten. Verimpft werden die Impfstoffe von BioNTech, Moderna und Johnson&Johnson. Alle Personen ab 16 Jahren können das Angebot zur Impfung nutzen. Auch bei weiteren Großveranstaltungen in der Arena soll es das Angebot geben.

 

[Neuzugang Hakon Styrmisson traf zweistellig.]

 

Gingen den bis dahin gleichermaßen unbeschwerten wie spielstarken "Biber"-Schützen die erfolgreichen Würfe recht locker von der Hand, so stand mit einem Mal ein veritables Hindernis im Weg. Der Serbe im Gummersbacher Kasten hielt von einem Moment zum anderen spektakulär und vermieste den Gästen mehr als ein halbes Dutzend vielversprechender Topmöglichkeiten, darunter auch manche Premiumchance.

 

Ivanisevic ließ sich in der Auftaktviertelstunde nach Wiederbeginn jedenfalls nur zweimal überwinden. Dabei verärgerte er nicht nur die säumigen Dessauer Schützen nachhaltig, sondern gab den eigenen Spielkameraden gleichzeitig die Gelegenheit, bis zur 46. Minute (26:19) entscheidend zu enteilen.

 

 [Janko Bozovic ließ es krachen: Der Österreicher erzielte zehn Tore.]

 

Ab jetzt traf der DRHV zwar wieder regelmäßiger, aber der Zahn bei den Gästen war gezogen. Gummersbach hatte nun leichtes Spiel, den dritten Saisonsieg über 30:23 (50.) und 33:26 (55.) stressfrei über die Ziellinie zu bringen,

 

Erwähnenswert noch, dass neben dem notorischen Toreverhinderer Ivanisevic auch zwei Feldspieler besondere Akzente setzten. Janko Bozovic und Hakon Styrmisson netzten jedenfalls jeweils zehn Mal - je nach Bedarf sachlich oder spektakulär - in der "Biberburg" ein.

 

Gummersbach: Nagy, Ivanisevic; Fanger, Vidarsson (1), Köster (1), Blohme (3), Schroven, Schneider, Pregler (1), Dzialakiewicz (2), Santos, Styrmisson (10/1), Kiesler, Stüber (4), Zeman (3), Bozovic (10/5)

 

Dessau-Roßlau: Ambrosius, Malek; Hrstka (3), Sohmann (4/1), Bielzer (1), Haeseke, Danneberg (7), Neumann (1), Scheithauer, Gliese, Emanuel (7), Seidler, Pust (2),Gansau (2)

 

 

Schiedsrichter: Pawel Fratczak/Paulo Ribeiro (Diepholz)

 

Siebenmeter: 6 - 2 (VfL alle verwandelt - Sohmann scheitert an Ivanisevic)

 

Strafzeiten: 2 -10 Minuten (Schneider - 2x Emanuel, Scheithauer, Gansau, Leu)

 

Zuschauer: 1968
 

BILDERGALERIE

KOMMENTARE

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Als neutraler Zuschauer fühlte ich mich über weite Strecken eher an ein Theater- als ein Handballpublikum erinnert. Schade, dass außer den "V-F-L" Gesängen nichts von Gummersbacher Seite kam !

André, 25.09.2021, 06:43 Uhr
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