HANDBALL

Löwinnen spazieren ins BSP-Cup-Finale - Nümbrecht besiegt Gelpe/Strombach

thg; 05.09.2026, 08:55 Uhr
Fotos: Silvia Wirczikowski ---- Die Handballerinnen des SSV Nümbrecht warfen im Halbfinale des BSP-Cups Abonnementsieger Gelpe/Strombach raus.
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Löwinnen spazieren ins BSP-Cup-Finale - Nümbrecht besiegt Gelpe/Strombach

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thg; 05.09.2026, 08:55 Uhr
Oberberg - Die Frauen der HBD Löwen Oberberg besiegen die HSG Marienheide/Müllenbach im Halbfinale des BSP-Cups deutlich - Im Regionalligaduell setzt sich der SSV Nümbrecht gegen den HC Gelpe/Strombach durch.

Von Thomas Giesen 

 

Im ersten Halbfinale des BSP-Cups hatten die favorisierten HBD Löwen Oberberg mit der HSG Marienheide /Müllenbach kaum Probleme. Der Regionalligaaufsteiger lag schon zur Pause deutlich in Führung. Der SSV Nümbrecht setzte sich mit 21:19 gegen den Regionalligakonkurrenten HC Gelpe/Strombach durch. Das Finale wird am Samstag um 18 Uhr in Wiehl angepfiffen. Das Spiel um Platz drei findet bereits um 14:30 Uhr statt.

 

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HBD Löwen Oberberg – HSG Marienheide/Müllenbach 17:12 (10:5).

 

Die Löwen hatten keine Probleme, sich für das Endspiel zu qualifizieren. Von Beginn an dominierte der Regionalligaaufsteiger und lag nach 20 Minuten zur Halbzeit schon deutlich vorne. „Insgesamt war es relativ souverän. Wir hatten zur Pause den Fünf-Tore-Vorsprung und näher sind sie eigentlich nicht mehr herangekommen. Ich konnte jedem heute auch Spielzeit geben in den 40 Minuten, aber das hat natürlich nicht dazu beigetragen, dass wir unseren Spielfluss halten konnten. Dadurch haben sich mit der Zeit auch einige Fehler eingeschlichen. Insgesamt haben wir auch viel zu viel verworfen. Unsere Abwehr war über weite Strecken gut. Darüber müssen wir auch kommen“, bilanzierte HBD-Coach Dennis Hermann.

 

Bei der HSG griffen die Rädchen derweil noch nicht. „Wir haben nicht in unser Spiel gefunden und machen zu viele Eins-gegen-Eins-Aktionen, die nicht gut vorbereitet sind und wo wenig Bewegung drin ist. Vorne war bei uns eher noch ein Krampf. Wenn wir eine Ansage gemacht haben für einen Spielzug, dann lief es auch gut und wir haben das Tor gemacht, aber insgesamt war es zu steif und noch nicht eingespielt. Das wird mit den vielen neuen Spielerinnen auch noch etwas dauern.“, erklärte HSG-Trainer Michael Debus.

 

HBD Löwen: Jessy Kuxdorf (4), Leonie Wlodarek (3), Lina Kuxdorf, Emma Brand, Jessica Mertens (je 2), Sophie Selter, Melis Tokac, Mia Schneider, Sophie Angermann (je 1).

 

Marienheide/Müllenbach: Marie Weingärtner (5), Ayleen Sudami, Tiara Siemerkus (je 2), Elodie Hilbring, Hanna Ruhe, Amelie Van Dorsten (je 1).

 

 

HC Gelpe/Strombach – SSV Nümbrecht 19:21 (11:11).

 

Zum ersten Mal wird der Sieger des BSP-Cups der Frauen nicht HC Gelpe/Strombach heißen. In einem tor- und temporeichen Halbfinale setzten sich die Nümbrechter im Duell der beiden Regionalligisten knapp durch. HC-Coach Ole Remmers, der den erkrankten Maik Pallach vertrat, war mit dem Auftritt seiner Mannschaft nicht einverstanden. „Wir haben es nicht geschafft, konstant unser Ding auf die Platte zu bringen. Wir hatten viele Absprachefehler in der Verteidigung und haben das Kreisläuferspiel von Elena Seiffarth und Lara Schmalenbach gar nicht in den Griff bekommen. Insgesamt fand ich es vorne auch sehr statisch“, sah Remmers diverse Baustellen. Im ersten Durchgang gelang es keiner Mannschaft, deutlich wegzuziehen. Zwischenzeitlich führte der HC mit 9:7 (15.) drei Nümbrechter Tore in Folge sorgten jedoch für einen Führungswechsel, ehe es ausgeglichen in die Pause ging.

 

„In der zweiten Halbzeit war die Abwehr kompakter, wir haben es aber nie geschafft, uns mal auf zwei oder drei Tore abzusetzen. Am Ende war es unglücklich. Wir decken zwar kompakt, bekommen dann aber Tore aus dem Rückraum. Für die Mannschaft ist das nicht schön. In der vergangenen Woche haben wir einen Schritt nach vorne gemacht, heute war es eher Stillstand“, meinte Remmers. Nümbrechts Trainer Martin Mokris zeigte sich derweil begeistert: „Ich denke, es war ein sehr gutes Spiel von beiden Seiten. Wir hatten in den ersten Minuten leichte Schwierigkeiten in der Abwehr, haben dann zwei Zwei-Minuten-Strafen bekommen, das aber gut überstanden. Danach haben wir unsere Abwehr verbessert und es war ein enges Spiel. Ob wir am Ende besser oder glücklicher waren, kann ich nicht einschätzen. Ich bin sehr zufrieden mit den Mädels. Das war Wille und Kampf. Ich bin sehr glücklich mit der Mannschaft und froh, dass wir das Finale spielen können“, so Mokris.

 

Nümbrecht: Laura Harscheid, Lotta Werthenbach (je 5), Lara Schmalenbach (3), Elena Seiffarth, Lara Deinert, Emely Hebekus (je 2), Valentina Fink, Mathilda Baum (je 1).

 

Gelpe/Strombach: Merle Schreibelmayer, Denise Szakacs (je 4), Zoe Viebahn (3), Kea Wendel, Tea Burazor (je 2), Victoria Viebahn, Meike Domnick, Celine Blumberg, Marlin Keuper (je 1).

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