GUMMERSBACH
Seepferdchen im Blick: Schwimm-Intensivkurs für Kinder im Gumbala
Gummersbach – Im Hallen- und Freizeitbad nahmen 14 Kinder an der Schwimmförderung des Kreissportbundes Oberberg teil.
Von Louisa Krüger
Heute absolvierten 14 Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren einen Schwimm-Intensivkurs des Kreissportbundes Oberberg (KSB) im Gumbala. Ziel ist es, sich gezielt auf das Seepferdchen-Abzeichen vorzubereiten. Das Angebot ist Teil von insgesamt zwei Kursen für jeweils 14 Teilnehmer. Aufgrund der großen Nachfrage wurden Wartelisten angelegt.
Der Kurs zeichnete sich durch ein integratives Konzept aus: Eingebunden waren Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder mit geistiger Behinderung sowie Mädchen und Jungen aus sozial benachteiligten Familien, für die sämtliche Kosten übernommen wurden.
Möglich gemacht wurde das Projekt durch eine Spende des Fördervereins der Gummersbacher Rotary Clubs in Höhe von insgesamt 10.000 Euro für die regionale Schwimmförderung. Davon flossen 5.000 Euro an den KSB für die Intensivkurse.
Anja Lepperhoff, Geschäftsführerin des Kreissportbundes Oberberg, wies auf die weiterhin alarmierenden Zahlen bei nicht schwimmfähigen Kindern hin. „Die Rotary Clubs sind bei uns offene Türen eingerannt“, erklärte Lepperhoff. „Wir sehen, wie groß die Not der Eltern ist, die keinen Schwimmkurs finden“, ergänzte sie.
Seitens des Fördervereins der Rotary Clubs Gummersbach zog der Vereinsvorsitzende Lutz Hassenjürgen eine positive Bilanz. Die Kooperation sei ein hervorragendes Unterstützungsbeispiel. Darüber hinaus bezeichnete er das Schwimmenlernen als „aktive Lebensrettung“.
Welche positiven Effekte das Training über das reine Abzeichen hinaus hat, erläuterte der Betriebsleiter der Stadtwerke Gummersbach Harald Kawczyk. Neben der körperlichen Entwicklung und Ausdauer stärken die Einheiten auch die Koordination sowie das Selbstvertrauen der Kinder, um sich im und am Wasser sicher bewegen zu können.