GUMMERSBACH

Ein Palast mit Weitblick

mkj; 04.10.2026, 00:40 Uhr
Fotos: Michael Kleinjung --- Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit und Feuerwehrleiter Frank Raupach übergeben den Schlüssel an Einheitsführer Christian Vedder und seinen Stellvertreter und Bruder Hendrik Vedder.
GUMMERSBACH

Ein Palast mit Weitblick

mkj; 04.10.2026, 00:40 Uhr
Gummersbach – Bei strahlendem Sonnenschein und mit vielen Gästen hat die Löschgruppe Homert am Tag der Deutschen Einheit ihr neues Feuerwehrhaus offiziell eingeweiht.

Auf der Anhöhe zwischen Lieberhausen und Wörde ist in nur 14 Monaten Bauzeit ein modernes Feuerwehrgerätehaus entstanden. Neben der zeitgemäßen Ausstattung beeindruckt vor allem die Aussicht auf die oberbergische Landschaft. Für die Feuerwehrkameraden ist das neue Haus vor allem eines: ein echtes Zuhause für ihren Dienst und ihre Gemeinschaft.

 

[Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit bei der Einweihung der Feuerwache Homert.]

 

Dass die Einweihung zu einem kleinen Volksfest werden würde, war angesichts der vielen Besucher schnell zu erkennen. Feuerwehrleute, Bürger, Ratsmitglieder und Vertreter der Stadt waren gekommen. Auch der ehemalige Bürgermeister Frank Helmenstein, in dessen Amtszeit das Projekt auf den Weg gebracht worden war, nahm an der Feier teil.

„Das ist hier ein Palast, gerade für uns, wo wir ganz woanders herkommen“, freute sich Christian Vedder, Einheitsführer der Löschgruppe Homert. Es sei fantastisch, ein solches Gebäude bekommen zu haben und es nun gemeinsam mit den Kameraden mit Leben füllen zu dürfen.

 

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Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit bezeichnete die Investition als wichtigen Schritt in die Zukunft der Gummersbacher Feuerwehr. „Jeder Cent, den wir hier von Rat und Verwaltung gemeinsam investiert haben, ist hervorragend investiert in die Zukunftsfähigkeit unserer Feuerwehr“, betonte er. Der Brandschutz in Gummersbach werde auch künftig von den ehrenamtlichen Einsatzkräften gewährleistet.

 

Das neue Gebäude ersetzt die nicht mehr zeitgemäßen Gerätehäuser in Lieberhausen und Piene. Es bietet eine Fahrzeughalle mit vier Toren, Umkleide- und Sanitärbereiche, Lagerräume sowie einen Schulungsraum. Damit stehen den Einsatzkräften bessere Bedingungen für ihre Arbeit, die Ausbildung und das Miteinander zur Verfügung.

 

[Einheitsführer Christian Vedder begrüßt die Gäste.]

 

Die Gummersbacher Wohnungsbaugesellschaft hat das Feuerwehrhaus errichtet, die Stadt mietet es für 40 Jahre. Das Grundstück umfasst rund 3.800 Quadratmeter, die Nutzfläche etwa 750 Quadratmeter. Die Baukosten lagen bei annähernd 3,4 Millionen Euro. Hinzu kam fast eine Million Euro für die Erschließung, insbesondere die Zuwegung. Geschäftsführerin Sandra Berge bestätigte, dass die geplanten Baukosten eingehalten wurden. Neben den funktionalen Anforderungen habe auch die besondere Lage ihren Reiz: „Die Aussicht auf die umliegende Landschaft sei schließlich nicht in jedem Feuerwehrhaus zu finden.“

 

[Sandra Berge hob die gelungene Umsetzung und die besondere Lage des neuen Feuerwehrhauses mit Blick auf die oberbergische Landschaft hervor.]

 

Frank Raupach, Leiter der Gummersbacher Feuerwehr, erinnerte an den langen Weg bis zur Fertigstellung. Die Suche nach einem geeigneten Grundstück, die Planungen und verschiedene Herausforderungen hätten das Projekt begleitet. Sein Dank galt allen Beteiligten. Besonders hob er die Bedeutung des Feuerwehrhauses als Ort der Kameradschaft hervor. Hier gehe es nicht nur um Fahrzeuge und Ausrüstung, sondern auch um den Zusammenhalt nach Einsätzen und im Alltag.

 

[Feuerwehrleiter Frank Raupach betonte die Bedeutung des neuen Feuerwehrhauses als Ort der Kameradschaft und des Zusammenhalts.]

 

Auch Frank Helmenstein verband mit dem Neubau eine Hoffnung: Das moderne Gebäude könne weitere Menschen motivieren, sich ehrenamtlich bei der Feuerwehr zu engagieren. Dass die Löschgruppe Homert in Lieberhausen Rückhalt genießt, zeigte sich an der großen Zahl der Besucher.

 

Nach der offiziellen Übergabe blieb ausreichend Gelegenheit, das Gebäude kennenzulernen und gemeinsam zu feiern. Zum Programm gehörten eine Fahrzeugausstellung, Kinderbelustigung und Livemusik mit dem Fanfarenzug Lieberhausen sowie dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Bergneustadt. Am Abend ging die Feier mit der „Firenight“ und der Liveband X-CHORDS in die Verlängerung – Open End inklusive.

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