GUMMERSBACH

„Forschen, Staunen und Verstehen“ für 500 Vorschulkinder

Red; 26.02.2026, 20:24 Uhr
Fotos: Monika Probst, TH Köln.
GUMMERSBACH

„Forschen, Staunen und Verstehen“ für 500 Vorschulkinder

Red; 26.02.2026, 20:24 Uhr
Gummersbach - Zum zwölften Mal fand am TH-Campus Gummersbach „MINT für Minis“ statt - Kinder aus 26 Kindergärten.

„Da hat sich der Fehlerteufel versteckt!“, schallte es aus dutzenden Kehlen durch den großen Hörsaal am Campus Gummersbach, als der Teufel im dunklen Umhang sich heimlich durch das Labor schlich, während die Professorin Habilus versucht, ihrer Schülerin den Raketenantrieb zu erklären versucht. Oder warum Seifenblasen in verschiedenen Farben leuchten.

 

Ausgerüstet mit Laborkitteln, Forscherausweisen und der „Einstein“-Brille startete der Forschertag für die Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren mit der Begrüßung durch Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit und Prof. Dr. Simone Lake, Prodekanin der Fakultät für Informatik und Ingenieurwissenschaften. Das Theaterstück „Professor Habilus und der Fehlerteufel“ wurde unter der Leitung der städtischen offenen Kinder- und Jugendarbeit in Kooperation mit der Kulturwerkstatt Gummersbach aufgeführt.

 

[Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit und Prof. Dr. Simone Lake bei der Begrüßung.]

 

Um der Professorin dabei zu helfen aufzuklären, wie sich die Fehler in ihre Experimente eingeschlichen haben, ging es für die Kinder anschließend selbst ins Labor. Über Spiel und Spaß mit selbstgebastelten U-Booten, magnetischen Bildern, Luftballons, Zauberpapier und Zuckerwasser erkundeten die Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren kleine physikalische Phänomene.

 

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Anschließend gab es im Ferchau-Hörsaal noch die Auflösung des Theaterstücks: Der Teufel wird zwar im zweiten Akt des Stücks in eine Falle gelockt und gefangen, dann aber wieder freigelassen, denn „nur durch Fehler können wir lernen“, so das Fazit von Prof. Habilus. Zum Abschluss bekamen die Kinder zum Abschluss ihre Urkunden.

 

Begleitet wurden die rund 500 Vorschulkinder an den beiden Tagen von über 100 Fachkräften der 26 beteiligten Kindertagesstätten. Zusätzlich waren rund 80 Mitarbeiter im Vorfeld und vor Ort auf dem Campus im Einsatz: Die Experimente wurden von Schülern verschiedener Gummersbacher Schulen durchgeführt. Den Sanitätsdienst übernahm der Jugenddienst des Deutschen Roten Kreuz.

 

[Spannende Experimente standen auf dem Programm.]

 

Organisiert von den Stadtteilkonferenzen Gummersbach, Bernberg, Derschlag und Dieringhausen sind die Kooperationspartner neben der TH Köln: Jakob-Moreno-Schule, Steinmüller Ausbildungszentrum, Lindengymnasium Gummersbach, Gesamtschule Gummersbach, Realschule Steinberg, Kulturwerkstatt Gummersbach, Fachschule für Sozialpädagogik und Berufliches Gymnasium Gesundheit und Soziales - Erzieher (Allgemein Hochschulreife- AHR), Schüler-Sanitätsdienst des Deutschen Roten Kreuz sowie die Kulturwerkstatt Gummersbach.

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