FUSSBALL

TuRa Dieringhausen meldet für die Kreisliga B

Red; 10.07.2019, 18:58 Uhr
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Foto: privat --- Sabrina Räbsch präsentierte die Rahmenterminpläne.
FUSSBALL

TuRa Dieringhausen meldet für die Kreisliga B

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Red; 10.07.2019, 18:58 Uhr
Oberberg – Im Rahmen des Frauen-Staffeltages in Rösrath wurde die Liga-Einteilung für die kommende Saison vorgestellt – Dieringhausen verzichtet auf Startplatz in der Kreisliga A, DJK Gummersbach rückt nach – Lediglich neun Teams in der B-Klasse.

Die Frauenbeauftragte des Fußballkreises Berg, Sabrina Räbsch, hatte zum Staffeltag eingeladen und bis auf einen Vertreter von TuRa Dieringhausen waren alle Vereine, die mindestens ein Frauenteam stellen, im Sportlerheim des SV Union Rösrath anwesend. Zuerst wurde mit den Klubs, die zwischen drei Modellen wählen konnten, der Rahmenterminplan für den Kreispokal abgestimmt. Gewählt wurde einstimmig die Version, wonach alle Partien erst nach den Sommerferien, dann allerdings ausnahmslos unter der Woche ausgetragen werden. Bis einschließlich des Halbfinales genießen die unterklassigen Teams Heimrecht, die Auslosung findet nächste Woche vor dem Herren-Staffeltag in Vilkerath statt. Zum Hallenmasters der Frauen müssen sich die Vereine, die teilnehmen wollen, anmelden. Das Turnier ist für Anfang Januar 2020 in Nümbrecht geplant, ein genauer Termin steht noch nicht fest.

 

Die Kreisliga A wird, wie bereits im Vorjahr festgelegt, auf zwölf Teams aufgestockt. Da Bezirksliga-Absteiger TuRa Dieringhausen beantragt hat, in der Kreisliga B spielen zu wollen, rückt nach Zustimmung des Kreisvorstandes die DJK Gummersbach ausnahmsweise als dritter Aufsteiger ins bergische Oberhaus nach. Ebenfalls wurde beschlossen, dass am Ende der Saison 2020/21 ein Relegationsspiel zwischen dem Tabellenzweiten der Kreisliga B und dem ersten A-Ligisten, der nicht auf einem direkten Abstiegsplatz rangiert, eingeführt wird.

 

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Der Antrag auf eine verlängerte Frist von zehn auf 14 Tagen bei Spielverlegungen wurde vom Kreisvorstand abgelehnt. Spiele sollen immer vorverlegt werden und dürfen nur in Ausnahmefällen höchstens zehn Tage später stattfinden. Die Vereine sind dazu aufgefordert, Verlegungen über das DFBnet zu beantragen, andernfalls fällt eine Bearbeitungsgebühr an. Der Rahmenterminplan der Kreisliga B wurde dahingehend angepasst, dass am ersten oder letzten Ferienwochenende der Herbst- oder Osterferien nicht gespielt wird. Dadurch sollte auch ein Großteil der Verlegungswünsche entfallen.

 

Insgesamt zwölf Vereine aus dem Kreis nehmen am Frauenspielbetrieb auf Verbandsebene teil. Mit dabei aus Oberberg: Eintracht Hohkeppel (Mittelrheinliga), FV Wiehl (Landesliga) sowie die Bezirksligisten BSV Bielstein, SV Morsbach und SSV Süng, der als Kreismeister den erstmaligen Sprung in den höherklassigen Bereich geschafft hat.

 

Staffeleinteilung

 

Kreisliga A (zwölf Mannschaften)

SG Agathaberg

FC Bensberg

DJK Gummersbach (3. Aufsteiger)

TuS Homburg-Bröltal

DJK Dürscheid (Absteiger über die Quotientenwertung)

SG Hochwald/Holpe

SSV Marienheide

TuS Reichshof

SV Union Rösrath II

TSV Ründeroth

SV Schönenbach (2. Aufsteiger)

TuS Untereschbach (1. Aufsteiger)

 

Kreisliga B (neun Mannschaften)

SV Bechen (Absteiger)

BV 09 Drabenderhöhe (neu)

TuRa Dieringhausen (auf Antrag)

DJK Montania Kürten

TuS Lindlar

TuS Moitzfeld

SV Thier

FC Wiedenest-Othetal

TV Hoffnungsthal II (neu)

 

 

Termine

 

Ü30-Ladies

31. August in Duisburg (WDFV)

 

Kreispokal

1. Runde: 3./4. September 2019

2. Runde: 10./11. September 2019

3. Runde: 17./18. September 2019

4. Runde: 24./25. September 2019

Finale: 3. Oktober 2019

 

Meisterschaft

Erster Spieltag: 8. September 2019

Letzter Spieltag vor der Winterpause: 17. November 2019

Erster Spieltag nach der Winterpause: 15. März 2020

Letzter Spieltag der Meisterschaft: 14. Juni 2020

KOMMENTARE

1

Die Entwicklung ist dramatisch mit anzuschauen! Gefühlt jeder (Dorf-)Verein will eine eigene Damenmannschaft und kann früher oder später nicht antreten weil man mit einem Minimalkader in die Saison geht... Warum bündelt man nicht die Kräfte und hält die "ursprünglichen" Vereine, welche im bergischen Frauenfußball etabliert waren, am Leben?! Man schaue sich nur an, wo TuRa vor zehn Jahren stand und nun steht! Von der Tradition zur Tragödie in drei Akten!
Wann wachen die Vereine auf und kommunizieren endlich Mal miteinander statt recht naiv zeigen zu wollen "wir können das auch/besser"?!

Ich tippe auf drei Mannschaften die im Laufe der Saison nicht antreten werden können. Und da beschränke ich mich mal nur auf die Kreisebene...

Wir haben nicht mehr den Luxus von vor Jahren, dass es einige stabile U17er Mannschaften gibt aus denen man dann die Frauen auffüllt und erfolgreich unterwegs ist. Hier waren Gummersbach, Wiehl und Dieringhausen Mal Vorreiter aber inzwischen ist es ja zur Mode geworden, dass eben so Leistungsbezogen gar nicht gearbeitet werden kann. In einer Gemeinde müssen im 7er-Modus mit kleinster Liga fußballwillige Mädchen beschäftigt werden statt aus drei eins zu machen.

Die Entwicklung geht nach unten und ein Ende ist nicht in Sicht.

Dominique Hassel, 11.07.2019, 09:07 Uhr
2

Was mit der Tura Dieringhausen passiert ist sollte einem zum nachdenken veranlassen.

Manfred Hedfeld Wiehl , 12.07.2019, 09:42 Uhr
3

Das sehe ich aber anders.
Jeder Verein hat das Recht und oft auch die Kompetenzen eine Damenmannschaft auf den Weg zu bringen.
Es gibt kein Gesetz, welches vorschreibt, dass nur 3 selbsternannte große Vereine Frauenfussball vertreten dürfen. Zumal diese Vereine in den letzten Jahren scheinbar ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben. Wie z.B. fehlende Jugendarbeit bzw. schlechte Jugendarbeit. Jetzt sollen die Vereine schuld sein, die auf die Jugend setzen und sich was aufbauen?
Ich sehe die Entwicklung positiv, dass es kommende Saison 19 Damenmannschaften auf Kreisebene gibt.

Welche Mannschaften sind denn letzte Saison mehrmals nicht angetreten?
Hohkeppel in der Mittelrheinliga, Wiehl in der Landesliga, Dieringhausen in der Bezirksliga... usw. usw. usw.

Die sogenannten kleinen Vereine sind da eher positiv mit ehrlicher Arbeit und Zuverlässigkeit aufgefallen.

Es sollte sich mal Gedanken gemacht werden über Nachhaltigkeit in Form von einer strategischen Jugendarbeit. Sich drauf verlassen, dass man ein großer Verein ist, und drauf warten dass die kleinen Vereine die guten Spielerinnen produzieren, hat ja die letzen Jahre nicht zum Erfolg geführt.

Ich sehe die Entwicklung auf einem guten Weg.

Ali Agu, 12.07.2019, 11:17 Uhr
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