FUSSBALL

Totenstimmung bei der Eintracht: Hohkeppel kassiert den nächsten Rückschlag im Aufstiegsrennen

thg; 29.03.2026, 21:15 Uhr
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Totenstimmung bei der Eintracht: Hohkeppel kassiert den nächsten Rückschlag im Aufstiegsrennen

thg; 29.03.2026, 21:15 Uhr
Lindlar – Eintracht Hohkeppel kassiert beim FC Wegberg-Beeck den nächsten Nackenschlag im Aufstiegsrennen – Die Konkurrenz lässt keine Federn.

Von Thomas Giesen

 

FC Wegberg-Beeck – Eintracht Hohkeppel 3:1 (2:0).

 

Schlechter konnte die englische Woche für die Hohkeppeler nicht laufen. Schon am vergangenen Sonntag platzte bei der Niederlage im Topspiel gegen den Ligaprimus SV Bergisch Gladbach der Traum, die Tabellenspitze zu erobern. Am Donnerstag folgte das Aus im Halbfinale des Mittelrheinpokals gegen Viktoria Köln. Die Niederlage beim FC Wegberg-Beeck ist jedoch vielleicht der heftigste Niederschlag, den die Eintracht im aktuellen Fußballjahr hinnehmen musste.

 

 

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Denn die Konkurrenz gab sich keine Blöße: Der SV Bergisch Gladbach gewann 2:1 gegen die Zweitvertretung von Fortuna Köln, der VfL Vichttal bezwang den FC Hennef mit 2:0 und der SV Siegburg schlug die Sportfreunde Düren mit 4:1 und Hohkeppel rutschte auf Rang vier der Tabelle ab. Acht Punkte beträgt nun der Rückstand auf Platz eins und das Ziel, den direkten Wiederaufstieg in die Regionalliga zu feiern, ist ernsthaft in Gefahr. „Bei uns ist Totenstimmung. Wir sind alle gemeinsam mit dem Bus zurückgefahren und man hat kaum etwas gehört“, berichtete Hohkeppels Trainer Abdullah Keseroglu.

 

Auf der einen Seite hatten die Hohkeppeler mit massiven Personalproblemen zu kämpfen. Ohnehin schon mit schmalem Aufgebot unterwegs, fiel Mittelfeldabräumer Dominik Bilogrevic kurzfristig aus, Torwart Justin Strauch verletzte sich bei Aufwärmen. Keseroglu wollte das aber nicht nur als Argument für den Spielverlauf gelten machen, sondern übte harte Kritik: „Wir hatten über das ganze Spiel hinweg zu wenig Gier, den Sieg zu wollen. Uns hat das Feuer gefehlt. Wir hatten heute einige Totalausfälle in der Mannschaft“, erklärte Keseroglu, wollte aber keine Namen nennen.

 

Schon beim 0:1 durch Luca Bini (16.) habe man sich zu passiv in der Abwehr verhalten, dem 0:2 durch Niklas Koppitz (38.) ging ein, nach Keseroglus Meinung, vermeidbarer Freistoß voraus. Auf der anderen Seite vergab zwischenzeitlich Tarik Dogan die Chance zum Ausgleich, Rudi Gonzalez und Clinton Williams-Emmanuel hatten zudem Chancen auf Zählbares für die Gäste noch vor der Pause. „Wir waren in der zweiten Halbzeit gut im Spiel und hatten 20 gute Minuten“, lobte Keseroglu seine Elf für die Auftaktphase des zweiten Durchgangs in der reihenweise Chancen vergeben wurden. Tarik Dogan scheiterte per Kopf, Rudi Gonzalez im Eins-gegen-Eins-Duell mit Wegbergs Torwart Yannik Hasenbein, zudem ließen Clinton Williams-Emmanuel und Mike Owusu gute Gelegenheiten aus, die Gäste in Schlagdistanz zu bringen.

 

Der Gegner zeigte sich derweil effizient. Mitten in der Drangphase der Gäste nutzten die Platzherren einen Ballverlust und stellten durch Timo Braun auf 3:0 (67.). Gegenwehr aufseiten der Gäste blieb weitgehend aus. Kapitän Firat Tuncer verkürzte noch mit einem verwandelten Handelfmeter (81.).

 

Tore

1:0 Luca Bini (16.), 2:0 Niklas Koppitz (38.), 3:0 Timo Braun (67.), 3:1 Firat Tuncer (81., Handelfmeter).

 

Eintracht Hohkeppel

Darlington Ticha; Finn Bauens, Tarik Dogan, Firat Tuncer, Angelo Langer (46. Robin Theisen), Rudolf Gonzalez, Ishak Adahchur (72. André Klug), Mike Owusu, Arian Amyn, Clinton Williams-Emmanuel, Denys Pinchuk (62. Kenneth Eligon).

 

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