FUSSBALL

Supercup, Kreis-Jubiläum und Pokal: Volles Programm an drei Tagen

lo, thg; 17.08.2026, 13:00 Uhr
FUSSBALL

Supercup, Kreis-Jubiläum und Pokal: Volles Programm an drei Tagen

lo, thg; 17.08.2026, 13:00 Uhr
Oberberg – Jede Menge los auf den Sportplätzen in der Region: Der Supercup der Herren eröffnet am Freitagabend ein sehr fußballlastiges Wochenende – Am Samstag feiert der Kreis Berg sein 25-jähriges Bestehen.

Wer in Sachen Amateurfußball Entzugserscheinungen hat, wird spätestens am kommenden Wochenende auf seine Kosten kommen. Los geht’s bereits am Freitag mit dem Duell des amtierenden Kreismeisters VfR Wipperfürth mit dem Pokalsieger SSV Homburg-Nümbrecht im Supercup des Fußballkreises Berg, der diese besondere Partie anlässlich seines 25. Jubiläums in diesem Jahr veranstaltet (Vorschau siehe unten). Anstoß ist um 19:30 Uhr im Stadion des TuS Reichshof in Eckenhagen.

 

Am Samstag wird Lindlar zum Fußball-Epizentrum: Zuerst findet um 15 Uhr im Volksbank-Parkstadion der FVM-Pokal-Kracher zwischen Mittelrheinligist Eintracht Hohkeppel und dem Drittliga-Aufsteiger Fortuna Köln statt. Bei einer Sicherheitsbesprechung auf der eigenen Anlage in Hohkeppel wurde festgestellt, dass diese für die Austragung der Begegnung nicht geeignet sei. Daher erfolgte die Verlegung nach Lindlar.

 

Ein paar Meter weiter im Kulturzentrum beginnt um 18 Uhr der Festabend zum 25-jährigen Bestehen des Fußballkreises Berg. Der Kreisvorsitzende Jürgen Liehn und seine Crew würden sich über den Besuch vieler Vereinsvertreter freuen. Zunächst ist ein lockeres Zusammentreffen im Foyer geplant, bevor um 19 Uhr der offizielle Teil beginnt.

 

Als Festredner haben sich Vertreter des Oberbergischen Kreises, des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie des Fußball-Verbandes Mittelrhein angekündigt. Moderiert wird der Abend von Dirk Hartmann. Unter anderen sind Gespräche mit dem Kreisehrenvorsitzenden Rolf Müller sowie den früheren Fußballtrainern Theo Boxberg und Frank Gillen, die den Zusammenschluss der Altkreise Oberberg und Rheinberg zum neuen Fußballkreis Berg im Jahr 2001 hautnah miterlebten. Die Band „Jehörsturz“ begleitet die Veranstaltung musikalisch.     

 

Am Sonntag geht es mit dem Supercup der Frauen zwischen dem TuS Homburg-Bröltal (Pokalsieger) und dem SC 27 Bergisch Gladbach (Kreismeister) weiter. Austragungsort ist die Sportanlage des TuS Untereschbach, der Anpfiff erfolgt um 12 Uhr. Nachmittags sind dann die meisten bergischen Klubs im Kreispokal oder im FVM-Pokal gefordert.

 

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Vorschau Supercup der Herren

 

VfR Wipperfürth – SSV Homburg-Nümbrecht (Freitag, 19:30 Uhr/in Eckenhagen).

 

Es fehlen: Marlon Burger, Wael Majouj, Theo Kruschinski – Henry Schäumer, Sebastian Ramspott, Tom Hillenbach, Niklas Goße.

 

Einsatz fraglich: Eduard Koop – Marc Wolf.

 

Zum Spiel: Am Freitagabend stehen sich im Stadion des TuS Reichshof der Kreismeister aus Wipperfürth und der amtierende Kreispokalsieger Nümbrecht gegenüber. Die Zuschauer erwartet ein mutmaßlich spannendes Duell. Der VfR ist in die Bezirksliga aufgestiegen und befindet sich in einer ausgezeichneten Frühform, der SSV gehört als Landesligist zu den klassenhöchsten Vertretern im Kreis.

 

Wipperfürths Coach Norbert Scheider freut sich auf die Standortbestimmung knapp eine Woche vor dem Ligastart und erkennt auch einen gewissen Stellenwert. „Ich finde den Supercup interessant und eine gute Idee. Auch der Termin ist für mich okay. Wir hätten an dem Tag sowieso Training gehabt und ob wir spielen oder trainieren, ist egal. Man kann schon mal zwei Spiele in drei Tagen machen“, sagt er mit Blick auf die Kreispokalpartie gegen den TV Herkenrath am Sonntag.

 

Die Begegnung gegen Nümbrecht sei ein echter Gradmesser, so Scheider weiter. Verstecken werden sich die Hansestädter dabei keineswegs. „Wir können ja nur gewinnen. Ich denke, dass die Nümbrechter das Spiel machen und zeigen wollen, dass sie der Favorit sind, aber wir haben auf jeden Fall eine Chance. Wenn du gegen einen höherklassigen Gegner etwas holen willst, brauchst du aber auch immer etwas Spielglück, denn sie verzeihen wenig Fehler. Und vorne sollten wir nicht allzu viel liegen lassen“, erläutert der VfR-Trainer, der auf Marlon Burger, Wael Majouj und Theo Kruschinski. Eduard Koops Einsatz ist aus beruflichen Gründen fraglich.

 

Den Nümbrechtern bleibt derweil angesichts der vielen Spieltermine kaum Zeit zum Luftholen. Zwei Tage nach dem Supercup muss das Team im FVM-Pokal beim SC Kellersberg antreten. Dementsprechend ist SSV-Trainer Marcus Voike wenig begeistert über den zusätzlichen Termin. „Uns passt das gar nicht. Das FVM-Pokalspiel ist für uns natürlich viel wichtiger. Wir wollen da weiterkommen und hoffen auf ein schönes Los. Außerdem spielen wir am folgenden Mittwoch schon wieder im Kreispokal gegen Schönenbach und dann fängt schon die Meisterschaft an. Irgendwann muss man mal Abstriche machen und schauen, dass einige nicht zu viel spielen“, erklärt Voike.

 

Gegen die Wipperfürther werde er seine Truppe so umbauen, dass es für die nächsten Wochen möglichst keine Probleme gibt. „Wir können ja nicht alle drei Tage mit der vollen Kapelle spielen. Jetzt haben wir das Glück, dass Kellersberg nur ein A-Ligist ist. Wenn wir in der ersten Runde eine höherklassige Mannschaft als Gegner bekommen hätten, hätten wir die 2. oder 3. Mannschaft geschickt. Aber es ist jetzt so, wie es ist. Meckern hilft ja nichts. Wenn wir schon dahin fahren, wollen wir auch gewinnen, müssen es aber nicht. Vor allem können wir uns keine Verletzungen leisten“, so Voike.

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