FUSSBALL
SVE siegt am Ende klar - Wiehl und Nümbrecht mit schweren Beinen
Oberberg – Hohkeppel besiegt Oberligist Koblenz - Wiehl verliert gegen Dürens U19 - Nümbrecht unterliegt Mittelrheinligist Königsdorf - Frielingsdorf und Wipperfürth trennen sich unentschieden (AKTUALISIERT).
Eintracht Hohkeppel – FC Rot-Weiß Koblenz 4:0 (1:0).
Die Hohkeppeler zeigen sich schon frühzeitig in guter Form. Nachdem man am vergangenen Wochenende den Landesligisten 1. FC Spich mit 5:1 in die Schranken wies, besiegte der Mittelrheinligist am Samstagnachmittag Rot-Weiß Koblenz. „Auch wenn Koblenz in der Tabelle derzeit nicht ganz so gut dasteht, war das eine große Herausforderung für uns. Das war ein guter Gegner, der mutig war und uns gepresst hat“, zeigte sich Hohkeppels Trainer Abdullah Keseroglu beeindruckt von der Spielweise des Tabellenelften der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.
Mike Owusu vergab zwei gute Torchancen, die Gäste scheiterten einmal am gut aufgelegten Eintracht-Schlussmann Justin Strauch, ehe die Hohkeppeler doch noch vor dem Pausenpfiff zuschlugen. Der Gastgeber lief den Gegner ebenfalls hoch an und wurde mit einer Balleroberung belohnt, die Joel Vieting zur Führung nutzte (44.). Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich die beiden Teams zunächst, ehe in der Schlussphase diverse Wechsel noch einmal für Schwung sorgten. Firat Tuncer erzielte per Strafstoß das 2:0 (82.), Arian Amyn (84.) und Denys Pinchuk (89.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. „Insgesamt war das nicht souverän, aber wir haben vier Tore gemacht und zu Null gespielt. Wichtig ist auch, dass wir wieder eine hohe Intensität gezeigt haben“, bilanzierte Keseroglu. Am nächsten Sonntag empfangen die Hohkeppeler den Landesligisten SSV Homburg-Nümbrecht (15:30 Uhr). (thg)
FV Wiehl – 1. FC Düren U19 1:3 (1:1).
Der FV Wiehl unterlag im nächsten Testspiel der Wintervorbereitung der Mittelrheinliga-U19 des 1. FC Düren, nachdem man sich vor Wochenfrist im Stadtderby gegen den VfR Marienhagen mit 2:0 durchgesetzt hatte. Trainer Sascha Mühlmann musste aus verschiedenen Gründen auf diverse Akteure verzichten, sodass ihm nur 13 Spieler zur Verfügung standen. Den personellen Engpass konnten die Hausherren im ersten Durchgang noch übertünchen. Mirac Ören gelang in der 26. Minute nach dem 0:1-Rückstand (23.) der Ausgleich.
Doch im zweiten Durchgang machten sich die fehlenden Wechselmöglichkeiten bemerkbar und bei den Wiehlern schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. „Die Kraft hat bei dem einen oder anderen gefehlt“, seien die Akkus nach einer harten Trainingswoche leer gewesen, wie Mühlmann beobachtete. Die Dürener waren dagegen fast mit der „vollen Kapelle“ angereist, konnten entsprechend wechseln und nutzten in der Schlussphase zwei Fehler des Landesligisten, um per Doppelschlag die Entscheidung herbeizuführen (74., 78.). „Wir haben es ganz ordentlich gemacht, aber mit der zweiten Halbzeit war ich nicht zufrieden. Wir machen es dem Gegner durch eigene Geschenke zu einfach. Das ist aber denke ich ein normaler Prozess, den wir zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung durchlaufen“, erklärte Mühlmann. (lo)
TuS Blau-Weiß Königsdorf – SSV Homburg-Nümbrecht 2:0 (2:0).
Die Nümbrechter sind offenbar mit stumpfen Waffen nach Frechen gefahren. „Die erste Halbzeit war nicht gut. Man hat gemerkt, wir haben in der vergangenen Woche super hart gearbeitet. Die Jungs waren müde“, nahm SSV-Trainer Marcus Voike seine Schützlinge aus der Kritik. Leo Kirnich hatte den Mittelrheinligisten in Führung gebracht (7.), Timo Agaltsev (29.) erhöhte auf 2:0. „Die zweite Halbzeit war besser. Es war eine gute Einheit und ich bin froh, das sich keiner verletzt hat“, hakte Voike den Test ab und verabschiedete sich in Richtung SSV-Mannschaftsfeier. (thg)
SV Frielingsdorf – VfR Wipperfürth 2:2 (1:2).
Das Duell zweier alter Kreisliga A-Rivalen endete mit einem durchaus gerechten Remis. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden gab’s am finalen Spieltag der vergangenen Saison – mit dem besseren Ende für den SVF, der das „Endspiel“ um den Aufstieg für sich entschied und das Ticket für die Bezirksliga löste, während die Hansestädter den Sprung in die nächsthöhere Klasse verpassten. Diesmal waren es indes die Gäste, die in einem temporeichen Match die ersten Akzente zu setzen vermochten. Julian Dewald (39.) und Marlon Burger (43.) sorgten für eine 2:0-Führung der Wipperfürther, ehe Niklas Yegin im Gegenzug verkürzen konnte (43.). Der Treffer zum 2:2-Endstand ging auf das Konto von Justin Ufer (58.).
Danach hätten die Hausherren die Partie komplett drehen können, aber auch der VfR besaß noch eine gute Gelegenheit zum Siegtor. „Das war ein guter Test“, meinte Frielingsdorfs Coach Andy Dreiner nach dem Wiedersehen mit seinem früheren Klub. „Wipperfürth hat es sehr gut gemacht, aber auch wir hatten gute Phasen, wo wir den Ball gut laufen lassen.“ Das Vorbereitungsspiel gegen Elsenroth in der Vorwoche hatte Frielingsdorf personell bedingt absagen müssen, jetzt standen wieder mehr Alternativen zur Verfügung. Dreiner: „Ich bin froh, dass viele Jungs heute mal 60, 70 Minuten gehen konnten.“
VfR-Trainer Giovanni Bernardo freute sich vor allem über die Tatsache, dass seine Schützlinge im Vergleich zum 1:7 gegen den Heiligenhauser SV vergangenen Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung zeigten – wobei er erneut auf diverse Stammkräfte verzichten musste. „Die Jungs, die da waren, haben es super gemacht. Das war ein gutes Testspiel, aus dem beide Mannschaften viel mitnehmen können“, so Bernardo.
Am kommenden Mittwoch tritt Frielingsdorf zum nächsten Probelauf beim A-Ligisten TV Klaswipper an, Wipperfürth empfängt am kommenden Sonntag den TuS Elsenroth. (lo)