FUSSBALL
Mit sofortiger Wirkung: SSV Marienheide und Hansi Füting gehen getrennte Wege
Marienheide – Der A-Ligist SSV Marienheide muss sich auf Trainersuche begeben: Der Klub und Coach Hansi Füting haben sich in gegenseitigem Einvernehmen getrennt – Andreas Matus übernimmt interimsweise.
A-Ligist SSV Marienheide und Cheftrainer Hansi Füting gehen mit sofortiger Wirkung getrennte Wege. Die Entscheidung sei aufgrund unterschiedlicher Auffassungen über die weitere sportliche Ausrichtung im gegenseitigen Einvernehmen getroffen wprden, teilte der Verein am Sonntagmittag mit.
[Foto: Michael Kleinjung --- Hansi Füting ist nicht mehr Trainer des SSV Marienheide.]
„Hansi hat in den vergangenen drei Jahren viel für unsere Mannschaft und den SSV geleistet. Der Wiederaufstieg in die Kreisliga A war dabei natürlich ein ganz besonderer Moment. Dafür und für sein großes Engagement möchten wir ihm ausdrücklich danken“, sagen die sportlichen Leiter Armelino Probo und Rebar Ismaiil. „Am Ende sind wir gemeinsam zu dem Entschluss gekommen, dass unterschiedliche Vorstellungen über den weiteren Weg bestehen. Wir gehen trotzdem im Guten auseinander und haben großen Respekt vor der geleisteten Arbeit.“
Füting stand in den vergangenen drei Jahren bei den „Heiern“ an der Seitenlinie, zuvor war er lange Jahre beim TuS Lindlar tätig. Nach dem Abstieg aus der Kreisliga A in der Saison 2023/24 gelang in der vergangenen Saison nach zwei Jahren in der Kreisliga B der Wiederaufstieg in die Kreisliga A. „Ich hatte drei intensive und schöne Jahre beim SSV Marienheide. Besonders der gemeinsame Wiederaufstieg in die Kreisliga A wird mir in Erinnerung bleiben. Ich möchte mich bei den Spielern, dem Verein, den Verantwortlichen und allen, die mich in dieser Zeit unterstützt haben, bedanken und wünsche dem SSV für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg“, wird Füting in der Mitteilung zitiert.
Neben Hansi Füting verlässt auch Co-Trainer Thomas Miebach den Klub. Bis auf Weiteres wird der spielende Assistenzcoach Andreas Matus das Training der 1. Mannschaft übernehmen. Die weitere sportliche Planung in den kommenden Wochen wollen die Verantwortlichen in Ruhe angehen, hieß es abschließend.