FUSSBALL
Klaswipper düpiert Lindlar II mit einem halben Dutzend
Oberberg - Der TVK besiegt die TuS-Reserve deutlich - Nullnummer im Topspiel - Bröltal biegt 0:2-Rückstand um - Nümbrecht II schlägt Waldbröl - Neustadt mit Déjà-vu gegen Immekeppel - Bielstein luchst Derschlag einen Zähler ab - Misslungene Miller-Premiere in Marienhagen - Marienheide geht in Biesfeld unter (AKTUALISIERT).
TV Klaswipper – TuS Lindlar II 6:2 (2:2).
[Sam Dreiner (li.) war mit zwei Toren am Sieg des TV Klaswipper beteiligt.]
Der Gastgeber setzte sich ein wenig überraschend klar gegen die Lindlarer Reserve durch. Zu Beginn sah es jedoch noch nicht danach aus. Nach elf Minuten kassierte der TVK die kalte Dusche durch Justin Ebert, nur drei Minuten später brachte Jonas Schacherer den Gastgeber zurück in die Spur. Lukas Schneider gelang nach einem Foulspiel von Lindlars Torwart Felix Sonntag an Schacherer per Elfmeter der Führungstreffer, Ramsy Khodr-Agha holte die Gäste aber noch vor der Pause zurück ins Spiel. „Wir sind gut reingekommen ins Spiel haben dem Gegner mit zwei Leichtsinnsfehlern aber die Tore ermöglicht. Wir haben den Ball gut laufen lassen und waren sehr griffig“, meinte TVK-Coach Chris Lisson, dessen Elf in der zweiten Hälfte deutlich Oberwasser bekam.
Lindlar agierte mit vielen langen Bällen in die Spitze, die der Gastgeber konsequent verteidigte. Knotenlöser war der Treffer von Sam Dreiner zur Mitte des Durchgangs. „Damit war der Druck weg und wir konnten befreit aufspielen. Endlich haben wir mal keine zwei unterschiedlichen Halbzeiten gespielt, sondern durchgezogen. So sieht man, zu was wir im Stande sein können“, freute sich Lisson, meinte aber, der Sieg sei zwei Tore zu hoch ausgefallen. Ein Eigentor sorgte für das 4:2, Dreiner und Schacherer legten in der Schlussphase noch nach. „Das Spiel war ein Desaster. Obwohl wir in Führung waren, war kein Leben in der Mannschaft. Wir waren zweikampfschwach, haben den Gegner aufgebaut und ermuntert, Tore zu erzielen. So haben wir es verdient zu verlieren, auch in der Höhe“, ließ TuS-Trainer Joey Ebert kein gutes Haar an seiner Truppe
Tore
0:1 Justin Ebert (11.), 1:1 Jonas Schacherer (14.), 2:1 Lukas Schneider (19., Foulelfmeter), 2:2 Ramsy Khodr-Agha (40.), 3:2 Sam Dreiner (68.), 4:2 Finn Horsch (77., Eigentor), 5:2 Sam Dreiner (80.), 6:2 Jonas Schacherer (85.).
TuS Homburg-Bröltal – SV Refrath 4:3 (1:2).
[Justin Ebert (li.) brachte die Gäste in Führung.]
Nach einem harten Stück Arbeit behielt der TuS Homburg-Bröltal die drei Punkte auf dem Grötzenberg. Der Aufsteiger aus Refrath präsentierte sich trotz massiver Personalprobleme als unbequemer Gegner und lag Mitte des ersten Durchgangs mit 2:0 vorne, bevor der THB mit dem Anschlusstreffer von Jan Mortsiefer eine Aufholjagd startete. „Das war ein richtiger Fight. In der ersten Halbzeit hat es uns an Effektivität gefehlt, in der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor. Unsere Einwechslungen waren heute der Gamechanger. Wir haben gesehen, dass wir alle brauchen, und wie wichtig es ist, als Team zusammenzustehen“, erklärte Bröltals Coach Mats Bollmann.
Nachdem Ilja Netz den Pfosten getroffen hatte (60.), sorgten Jan Mortsiefer und Lars Rohlender mit einem Doppelpack binnen 60 Sekunden für die endgültige Wende. Beide Assists hatte der eingewechselte Nils Hertrampf geliefert. Auf Vorlage von Tom Gärtner traf Mortsiefer mit seinem dritten Streich des Tages zum 4:2, bevor die „Blues“ in der Nachspielzeit durch einen Elfmeter noch einmal verkürzen konnten. Mehr war für den Aufsteiger nicht drin. SCR-Trainer Bernd Möldgen war trotzdem stolz auf die Leistung seiner dezimierten Truppe. „Ein Dank geht an unsere 2. Mannschaft, die uns kurzfristig zwei Spieler zur Verfügung gestellt hat. Ein Riesenkompliment an die Jungs. Das gallische Dorf hat sich heute super verkauft. Leider bekommen wir den Doppelschlag zum 3:2 und zeitnah das 4:2. Das war sicherlich entscheidend.“
Tore
0:1 Jerry Wagner (6.), 0:2 Justin Becker (29.), 1:2 Jan Mortsiefer (31.), 2:2 Jan Mortsiefer (73.), 3:2 Lars Rohlender (74.), 4:2 Jan Mortsiefer (81.), 4:3 Jerry Wagner (87. Foulelfmeter).
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BSV Bielstein – Borussia Derschlag 0:0.
Die Bielsteiner waren mit dem Punktgewinn gegen den favorisierten Tabellenzweiten zufrieden. „Wenn mir das vor dem Spiel jemand angeboten hätte, hätte ich das sofort unterschrieben. Aber es war auch ein total verdienter Punkt“, meinte BSV-Trainer Sven Reuber, dessen Elf in der ersten Hälfte zweimal Glück mit Lattentreffern des Gegners hatte. „Wir hatten gute Chancen und hätten in der ersten Halbzeit führen müssen. Machen wir das 1:0, dann bin ich sicher, gewinnen wir das Ding“, erklärte Derschlags Coach Dimitri Wirschke. Aber auch auf der Gegenseite rettete nach einem Konter das Aluminium vor dem Einschlag und man ging torlos in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel taten sich die Gäste schwer. „Es lief etwas besser, aber etwas Zwingendes haben wir lange Zeit nicht hinbekommen“, so Wirschke. Bielstein verzeichnete derweil eine gefährliche Situation durch Thorge Hansohn, ehe die Borussia die beste Gelegenheit des Spiels zur Führung verpasste. Gleich dreimal rettete Torwart Florian Nitt in höchster Not und parierte auch noch einen Freistoß von Jordi Scherbaum glänzend. „Es war ein intensives Spiel und es ging permanent auf und ab. Das Spiel hätte in beide Richtungen kippen können“, bilanzierte Reuber.
Tore
Fehlanzeige.
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[Chris Lisson sah einen überzeugenden Auftritt seiner Mannschaft.]
SSV Homburg-Nümbrecht II – RS 19 Waldbröl 4:1 (3:0).
Im Derby feierte die Nümbrechter Reserve einen verdienten Heimerfolg gegen die Gäste aus Waldbröl. Das Führungstor nach einer halben Stunde erzielten die Hausherren in einer Druckphase des Gegners, wie Trainer Fabian Reitmeister berichtete. Zwei weitere Tore sorgten für eine komfortable Halbzeitführung. „In der Kabine habe ich an die Mannschaft appelliert, das Spiel nicht schon als gewonnen abzuhaken“, so Reitmeister. Dennoch gelang den Gästen nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer. Mit der Einwechslung von Lars Löcher bewies Reitmeister jedoch ein goldenes Händchen. Nach weniger als einer Minute auf dem Feld machte der Joker mit dem 4:1 den Sack zu. RS 19-Trainer Oliver Rempel sagte: „Wir konnten heute nicht an unsere guten Leistungen anknüpfen. Kein Vorwurf an die Jungs. Es war heute einfach ein gebrauchter Tag.“
Tore
1:0 Dennis Kania (30.), 2:0 Jan Geue (39.), 3:0 Jan Geue (42.), 3:1 Jan Krieger (53.), 4:1 Lars Löcher (71.).
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[Joey Ebert sprach nach der schwachen Leistung seines Teams von einer verdienten Niederlage.]
Blau-Weiß Biesfeld – SSV Marienheide 5:0 (3:0).
Mit einem deutlichen Ergebnis gegen Marienheide gelang Schlusslicht Biesfeld der zweite Saisonsieg. Dadurch gab die Mannschaft die rote Laterne an Bergneustadt ab. Trainer Michael Börger, der die Mannschaft erst kürzlich übernommen hatte, freute sich sehr über das Ergebnis und den heutigen Auftritt: „Wir haben uns für die Trainingswoche belohnt. Kompliment an die Mannschaft, die den Matchplan perfekt umgesetzt hat. Wir waren über das gesamte Spiel die bessere Mannschaft.“ Los ging es schon in der ersten Minute mit einem Strafstoß für Biesfeld. Bis zur Pause hatten sich die Hausherren eine deutliche Führung erspielt. Im zweiten Durchgang brannte nichts mehr an. Börger: „Heute dürfen wir feiern. Ab morgen geht die Arbeit weiter, denn die Tabelle lügt nicht.“ Auf der anderen Seite war SSV-Interimscoach Andreas Matus enttäuscht: „Eine verdiente Niederlage. Kampf und Einstellung haben heute gefehlt.“
Tore
1:0 Jan Peters (1. Foulelfmeter), 2:0 Timm Frößler (36.), 3:0 Tim Pahnke (44.), 4:0 Timm Frößler (53.), 5:0 Merlin Rabes (76.).
SSV Bergneustadt – TuS Immekeppel 1:3 (1:2).
Die Fußballer des TuS Immekeppel fanden nach zuletzt drei Niederlagen gegen Kellerkind Bergneustadt in die Erfolgsspur zurück. Beim Auswärtserfolg erzielte Marc Kieslich alle drei Tore für die Gässte. „Wir sind super ins Spiel gekommen, hören dann nach dem Führungstor leider mit dem Fußballspielen auf, machen dann aber zum Glück trotzdem das zweite Tor“, berichtete Trainerin Helen Alfes. Kieslich war nach einem langen Zuspiel aus dem Mittelfeld sehenswert per Seitfallzieher erfolgreich. Mit dem Pausenpfiff gelang den Hausherren der Anschlusstreffer. In der zweiten Halbzeit war Bergneustadt am Drücker, verpasste aber den Ausgleichstreffer. Kieslich setzte schließlich per Foulelfmeter den Schlusspunkt - und sorgte damit für das exakt gleiche Resultat wie beim Pokalduell der beiden Teams vor zehn Tagen. Trainer Marcel Walker: „Das Spiel ist sehr unglücklich gelaufen. Immekeppel war sehr effektiv, während wir uns für unseren Aufwand nicht belohnt haben.“
Tore
0:1 Marc Kieslich (10.), 0:2 Marc Kieslich (36.), 1:2 Nick Pawlik (45.), 1:3 Marc Kieslich (90. Foulelfmeter).
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[Jonas Schacherer mit dem 1:1.]
FC Bensberg – VfR Marienhagen 4:1 (2:0).
Die Premiere von Radion Miller als Spielertrainer des VfR Marienhagen ist misslungen. Am Ende kassierten die Fußballdörfler gegen den FC Bensberg eine deutliche Niederlage. „Der Gegner war klar besser und wir waren läuferisch und in den Zweikämpfen zu schwach“, zog Miller ein ernüchtertes Fazit. Niklas Kombüchen sorgte mit einem Doppelpack für die früher in Bensberg so gefürchtete 2:0-Führung – mehrfach schon hatte man einen Zwei-Tore-Vorsprung aus der Hand gegeben. Diesmal jedoch nicht: Nach dem Seitenwechsel erhöhte Luca Scholz auf 3:0 und Moritz Mörs machte endgültig alles klar. Den Ehrentreffer für Marienhagen erzielte Maxim Latkovskij. „Wir waren spielbestimmend und haben hochverdient gewonnen. In der ersten Halbzeit haben wir nur eine Chance zugelassen“, freute sich Bensbergs Trainer Gabor Uhrmann über den klaren Heimsieg.
Tore
1:0 Niklas Kombüchen (21.), 2:0 Niklas Kombüchen (45.), 3:0 Luca Scholz (54.), 4:0 Moritz Mörs (57.), 4:1 Maxim Latkovskij (64.).
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Union Rösrath – SV Altenberg 0:0.
Im Topspiel trennten sich der Tabellenführer aus Rösrath und Verfolger Altenberg mit einem torlosen Unentschieden. Beide Trainer berichteten von einem chancenarmen Spiel mit wenigen Offensivaktionen. „Wir waren die bessere Mannschaft. Gefühlt war heute mehr drin“, sagte Union-Trainer Sascha Brandenburg, der gerne einen Elfmeter für seine Mannschaft gesehen hätte. Stattdessen bekamen die Gäste aus Altenberg zunächst einen Strafstoß zugesprochen, der vom Linienrichter jedoch wieder einkassiert wurde. „Nach schleppender Anfangsphase sind wir besser ins Spiel gekommen. Insgesamt geht das Ergebnis in Ordnung“, resümierte SVA-Trainer Ingo Oedelshoff das Match.
Tore
Fehlanzeige.

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