FUSSBALL

Hohkeppel vor wegweisendem Topduell – Ein Sieg gegen Siegburg ist Pflicht

thg; 23.04.2026, 12:00 Uhr
Foto: Thomas Giesen --- Eintracht Hohkeppel steht im Topduell des Tabellendritten gegen den Zweiten der Mittelrheinliga, Siegburger SV, unter Zugzwang.
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Hohkeppel vor wegweisendem Topduell – Ein Sieg gegen Siegburg ist Pflicht

thg; 23.04.2026, 12:00 Uhr
​​​​​​​Lindlar – Eintracht Hohkeppel braucht einen Sieg im Topduell des Tabellendritten der Mittelrheinliga gegen den Zweiten aus Siegburg – Eine Niederlage könnte das gefühlte Aus im Kampf um den Regionalligaaufstieg werden.

Von Thomas Giesen

 

Eintracht Hohkeppel – Siegburger SV (Sonntag, 15:30 Uhr).

 

Hinspiel: 0:4.

 

Es fehlt: keiner.

 

Einsatz fraglich: Justin Strauch.

 

Zum Spiel: Die Hohkeppeler können am Sonntag gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits kann sich die Eintracht für die 0:4-Auswärtspleite aus der Hinrunde revanchieren. Andererseits einen Mitkonkurrenten um Platz eins in der Tabelle hinter sich lassen. Letzteres ist die eindeutig die wichtigere Aufgabe, denn das Topduell des Tabellendritten gegen den aktuellen Zweiten des Tableaus dürfte wegweisend dafür sein, ob die Hohkeppler sich den Traum vom Wiederaufstieg in die Regionalliga erfüllen können. Sollte die Eintracht nicht gewinnen, der Primus aus Bergisch Gladbach aber seine Hausaufgaben beim Tabellenvierten VfL Vichttal erfolgreich erledigen, würde der Rückstand auf die Ligaspitze auf acht oder bei einer Niederlage sogar auf neun Punkte anwachsen. Bei dann noch sechs ausstehenden Spielen müsste schon ein mittleres Wunder geschehen, um am Ende ganz oben zu stehen.

 

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„Für uns ist die Aufgabe ja klar. Wir müssen alles in die Waagschale werfen und alle Spiele gewinnen. Das wird ein Brett werden, denn die Siegburger stehen nicht umsonst da oben. Es ist ein schwieriges Spiel, aber das Ziel bleibt dasselbe. Wir müssen gewinnen“, sagt Hohkeppels Trainer Giuseppe Brunetto und hat viel Lob für den nächsten Gegner übrig. „Siegburg ist eine homogene Truppe, die strukturiert gegen den Ball arbeitet. Man erkennt eine Handschrift, wie sie gegen den Ball und nach vorne arbeiten wollen. Sie haben ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen, die nutzen wollen“, erklärt Brunetto, will sich aber weiter nicht in die Karten schauen lassen. Die eigene Spielweise werde das selbstredend nicht beeinflussen. Wie immer ist die Marschroute, offensiv Fußball zu spielen.

 

Und das erwartet er auch ein wenig vom Gegner. „Vielleicht werden die Siegburger nach außen sagen, dass der Druck auf uns liegt. Aber die brauchen auch einen Dreier, wenn sie in der Tabelle oben dran bleiben wollen. Ich glaube nicht, das sie sich hinten reinstellen werden.“ Das Hinspiel taugt nicht für einen Vergleich. Die Hohkeppler kassierten damals schon in der ersten Halbzeit eine Rote Karte gegen Torwart Kevin Jackmuth, der einen gegnerischen Spieler mit einer Notbremse stoppte, und kam anschließend nicht mehr in Tritt. Jackmuth hat den Verein mittlerweile verlassen, der Einsatz seines Nachfolgers, Justin Strauch ist weiterhin fraglich. Darüber hinaus ist der Kader komplett. „Die Mannschaft macht für mich den Eindruck, dass sie super fokussiert und konzentriert ist. Ich bin guter Dinge“, so Brunetto.

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