FUSSBALL

Hohkeppel geht mit breiter Brust ins Pokal-Achtelfinale

thg; 19.11.2025, 18:00 Uhr
Foto: Thomas Giesen --- Am vierten Spieltag der Mittelrheinliga bezwangen die Hohkeppeler Frechen 20 mit 4:0. Am Samstag treffen die Teams im FVM-Pokal erneut aufeinander. Mike Owusu (li.) wird verletzt fehlen.
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Hohkeppel geht mit breiter Brust ins Pokal-Achtelfinale

thg; 19.11.2025, 18:00 Uhr
​​​​​​​Lindlar – Nach dem 7:0-Erfolg in der Liga über die Sportfreunde Düren gehen die Fußballer von Eintracht Hohkeppel selbstbewusst ins Achtelfinalspiel des Mittelrheinpokals gegen die SpVg. Frechen 20.

Von Thomas Giesen

 

FVM-Pokal der Herren (Achtelfinale)

 

Eintracht Hohkeppel – SpVg. Frechen 20 (Samstag, 15 Uhr).

 

Es fehlen: Mike Owusu, Rudolf Gonzalez, Hendrik Strobl.

 

Einsatz fraglich: Denys Pinchuk, Alexander Guiddir.

 

Die Hohkeppeler gehen mit mächtig Rückenwind in das Achtelfinalspiel des FVM-Pokals. Nach wechselnden Leistungen demonstrierte das Team von Trainer Abdullah Keseroglu am vergangenen Sonntag sein gesamtes Potenzial und fegte die Sportfreunde Düren mit 7:0 vom Platz. Keseroglu sieht seine Truppe aber noch nicht über den Berg: „Auch wenn der Gegner Vorletzter war, muss man erstmal so hoch gewinnen. Bis zu diesem Spiel hatte Düren keine hohe Niederlage. Wir waren aggressiv gegen den Ball und hatten viele Ballgewinne. Das ist die Basis für unser Offensivspiel. Wir wollen immer offensiven Fußball spielen und viele Tore schießen. Deshalb darf man sich nach so einem Sieg aber nicht zurücklehnen“, erklärt er. „Wir wollen weiter im Flow bleiben und Selbstvertrauen tanken für die drei letzten Spiele vor der Winterpause. Aber aktuell ist das Spiel gegen Frechen ein Topspiel. Die werden uns maximal fordern.“

 

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Mit 4:0 besiegten die Hohkeppeler am vierten Spieltag der Mittelrheinliga die Frechener ziemlich deutlich, brauchten aber rund 40 Minuten, ehe Finn Bauens nach einer Ecke per Kopf den Knoten löste. Zuvor hatte die Eintracht gegen den Gast durchaus Glück, nicht in Rückstand zu geraten und überstanden einen Lattenkracher der Gäste. Keseroglu erinnerte das an die Begegnungen mit dem SSV Bornheim, nur dass man gegen den Aufsteiger zuerst im Pokalwettbewerb antreten musste. 6:1 hieß es im ersten Duell, in der Liga kamen die Hohkeppeler dann nicht über ein torloses Unentschieden hinaus.

 

„Man kennt sich. Frechen ist immer eine sehr gut organisierte Mannschaft, lauf- und zweikampfstark, die immer eine hohe Intensität im Spiel hat. Die können gut pressen und verteidigen. Es ist eine sehr unangenehme Mannschaft. Der Pokal ist auch ein anderer Wettbewerb. Es ist nur ein Spiel und man kann unbekümmerter herangehen“, mahnt der Coach, sich nicht zu sicher zu fühlen, eine Runde weiterzukommen. Keseroglu hat auch Respekt vor der individuellen Klasse einiger Kicker der 20er. Vor allem Patrick Friesdorf, einer der überragenden Torjäger der vergangenen Mittelrheinligaspielzeiten und in der aktuellen Saison mit zwölf Treffern in zwölf Spielen erneut ein Garant für Frechener Siege sowie die Defensivspieler Koray Kacinoglu, der in der vergangenen Saison noch unter Keseroglu beim FC Pesch spielte, und Tobias Stecker hat er auf dem Schirm.

 

„Friesdorf ist ein Ausnahmespieler in der Liga. Alle sind sehr erfahren. Kacinoglu und Stecker verschaffen der Mannschaft viel Sicherheit“, erklärt Keseroglu, der auf seinen aktuell besten Torjäger möglicherweise erneut verzichten muss. Schon beim 7:0 gegen Düren war Alexander Guiddir wegen Oberschenkelproblemen nicht eingesetzt worden und ist auch gegen Frechen fraglich. Fraglich ist auch Sturmspitze Denys Pinchuk, der gegen Düren umgeknickt ist. Hendrik Strobl ist zwar zurück im Training, ein Einsatz käme aber noch zu früh. Mike Owusu und Rudolf Gonzalez sind verletzt.

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