FUSSBALL
Mini-WM: Erstmalig alle 14 Kitas am Start
Wipperfürth – 180 Kinder tummelten sich auf zwei Spielfeldern in der Voss-Arena – Prominente Moderatoren sorgten für echte Stadionatmosphäre.
Von Leif Schmittgen
2018 war es zunächst nur eine Idee von Kita-Erzieher und 1. FC-Köln-Fan Dominic Willms, das Thema Fußball in den Wipperfürther Einrichtungen im Rahmen einer Mini-WM für vier- bis sechsjährige Kinder zu etablieren. Das Vorhaben wurde dann in kleinerem Rahmen im Wipperfürther Stadion veranstaltet. Im Zwei-Jahres-Rhythmus wurde das Spektakel seither immer zum Start der „richtigen“ Fußball-Europa- oder Weltmeisterschaft wiederholt. Auch wenn der Veranstalter Willms mit seinem Kickertross inzwischen – wegen möglicher Wetterkapriolen – dauerhaft in die Halle umgezogen ist, wächst die Begeisterung an der Mini-WM offensichtlich stetig und hat in diesem Jahr vermutlich ihren Zenit erreicht. Die Teilnehmer sind auf das Stadtgebiet begrenzt. Tatkräftige Orga-Unterstützung erhielt Wilms von den Spatzen-Kitas aus Dohrgaul und Neye.
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„Vor zwei Jahren haben noch zwei Kitas kurzfristig abgesagt, jetzt sind wir endlich komplett“, sagte Willms kurz vor dem ersten Anpfiff, als er am Halleneingang etliche Hände schüttelte. Nicht nur 180 Kinder – sondern auch so viele Helfer wie nie zuvor galt es zu delegieren. Neun Väter übernahmen die Rolle des Schiedsrichters und pfiffen die Sechs-Minuten-Partien mehr oder minder pünktlich an. Etliche Eltern, Freunde und Erzieher aus dem gesamten Stadtgebiet feuerten die Minikicker kräftig an. Für echte Stimmung auf den Rängen sorgte zusätzlich das Maskottchen „KaswippBÄR“, das zu Beginn auch Wipperfürths Bürgermeisterin Anne Loth fest in seine Arme schloss.
„Jetzt startet furioser kleiner Sport“, freute sich Loth, verfolgte das Gewusel auf dem Spielfeld anschließend von der Tribüne aus und dankte den vielen Unterstützern, ohne deren Unterstützung ein Turnier solcher Größenordnung nicht möglich sei. „Heute geht es nicht um Geld, sondern um Fußball und Spaß“, sagte Kommentator Michael Trippel, Stadionsprecher des 1. FC Köln.
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Er hatte die Nachfolge der vor knapp einem Jahr verstorbenen Reporterlegende Uli Potowski angetreten, der das Event in den ersten Jahren moderierte. Der Kontakt war – wie sollte es anders sein – über das Netzwerk von Willms entstanden. Bereits zum dritten Mal hatte zudem Sportmoderator Tobias Budde den Weg in die Hansestadt gefunden, um die Spiele professionell zu moderieren und die Mannschaften vorzustellen. Auch in der Halle sorgte das Duo so für echte Stadionatmosphäre.
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Dominic Willms jedenfalls war schon kurz vor Turnierstart gespannt, wer am Ende den Wander-WM-Pokal in die Höhe reißen wird. Rund ein Jahr lang hatte Willms mit etlichen Helfern Sponsoren gesucht und den Ablauf akribisch geplant, um den Nachwuchskickern einen unvergesslichen Tag zu bereiten.
Die Ergebnisse
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Der neue "Weltmeister" stand am späten Nachmittag fest: Die Kicker der Johanniter-Kita setzten sich im Finale gegen den Don Bosco-Kindergarten mit 3:1 durch. Die Johanniter waren vor zwei Jahren noch knapp im Finale gegen die Dohrgauler Spatzen gescheitert.
Die komplette Ergebnisliste gibt es hier.

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