FUSSBALL

FVM veröffentlicht Anträge der Vereine

lo; 19.06.2020, 14:10 Uhr
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FVM veröffentlicht Anträge der Vereine

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lo; 19.06.2020, 14:10 Uhr
Oberberg - Am Wochenende wird auf den Verbandstagen des FVM über den Abbruch der Fußballsaison 2019/2020 entschieden, danach geht die Arbeit aber erst richtig los - 20 Klubs beantragen Änderungen (AKTUALISIERT).

+++1. Aktualisierung (Freitag, 14:10 Uhr)+++

 

Insgesamt 243 Delegierte stimmen bei den digitalen Versammlungen am Wochenende über die Anträge des FVM-Präsidiums und des Verbandsjugendausschusses ab, die Spielzeit im Herren-, Frauen- und Jugendspielbetrieb auf Verbands- und Kreisebene sowie für die Futsal-Mittelrheinliga abzubrechen. Die Vorschläge der FVM-Gremien sehen ferner einen Aufsteiger pro Staffel und keine Absteiger vor. Für die Wettbewerbe im Bitburger-Pokal der Herren sowie FVM-Pokal der Frauen haben die zuständigen Spielausschüsse eine Weiterführung beantragt.

 

Wie OA berichtete, haben auch verschiedene Vereine Anträge eingereicht, darunter befinden sich auch mehrere Klubs aus dem Fußballkreis Berg. Die Sportfreunde Asbachtal, der TuS Weiershagen und DJK SSV Ommerborn Sand beantragen die Fortsetzung der Saison 2019/2020. Jan Wellem Bergisch Gladbach, Union Rösrath und die Sportfreunde Asbachtal sprechen sich im Fall eines Abbruchs dafür aus, dass auch die Tabellenzweiten nach der Quotientenwertung in die nächsthöhere Klasse aufsteigen sollen. Zudem existieren abgewandelte Anträge, neben dem aktuell quotientenbesten Team pro Liga auch dem Hinrunden-Spitzenreiter ein Aufstiegsrecht einzuräumen.

 

Hier geht’s zur kompletten Antragsliste          

 

 

+++1. Meldung (Mittwoch, 11:30 Uhr)+++

 

Die Tage der Entscheidung rücken näher: Am kommenden Wochenende finden die außerordentlichen Verbandstage des Fußballverbandes Mittelrhein (FVM) statt. Danach werden die Amateurfußballer aus der Region zumindest darüber Gewissheit haben, ob die wegen der Corona-Krise seit Mitte März ausgesetzte Saison 2019/2020 fortgesetzt oder abgebrochen wird. Letzteres Szenario gilt inzwischen als wahrscheinlich. Die FVM-Gremien haben entsprechende Anträge formuliert und hoffen auf breite Zustimmung.  

 

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Die Pläne des Verbandes beinhalten, dass das quotientenbeste Team pro Staffel - also in der Regel der Tabellenerste - aufsteigt. Verschiedene Vereine, darunter der SSV Jan Wellem Bergisch Gladbach aus dem Fußballkreis Berg, haben allerdings beantragt, dass auch die Zweiten jeder Liga aufsteigen sollen. Es wird spannend sein zu beobachten, wie das Abstimmungsverhalten zu diesen Anträgen aussieht. Sollten sie von den Delegierten mehrheitlich angenommen werden, würde dies in der nächsten Spielzeit unter anderem noch größere Staffeln zur Folge haben, zumal keine Absteiger vorgesehen sind.

 

Wenn es zum Abbruch kommt, steht längst nicht fest, wann der Startschuss für die Saison 2020/2021 fällt. „Das hängt von der Politik ab“, sagt der Kreis-Spielausschussvorsitzende Gerhard Dittich, der bei der Koordinierung der Spielpläne auf Kreisebene alle Optionen im Auge behält. Die Verbandsspielausschüsse basteln seinen Angaben zufolge bereits fleißig an den Rahmenterminplänen für die Senioren und Junioren.

 

Der Kreis-Vorsitzende Rolf Müller, gleichzeitig Mitglied im FVM-Beirat, betont ebenfalls, dass es momentan nicht in den Händen der Kreise und Verbände liegt, einen konkreten Termin für den Saisonbeginn zu nennen. Müller ist sich im Klaren darüber, dass die Planungen der Klubs dadurch erheblich erschwert werden, doch die Festlegung der Richtlinien für den Sport erfolgt durch die Politik und die Behörden. „Wir können sagen, dass wir gerne im September anfangen möchten, aber wir müssen uns danach richten, was die Ärzte und die Gesundheitsämter vorgeben“, hebt Müller hervor.  

 

Auf die Klubs würde auf jeden Fall ein intensiver Herbst warten - vor allem, wenn der Kreispokal-Wettbewerb, der üblicherweise vor dem Einstieg in den Ligabetrieb startet, noch in den Spielplan eingefügt werden muss. Schlaflose Nächte bereitet Dittich die mögliche Terminenge nicht. „Geht es nicht erst im Oktober oder November weiter, wäre alles machbar. Dann müssten wir nur im Dezember länger spielen und im Februar mit der Rückrunde beginnen“, erläutert der Spielausschussvorsitzende.

 

Was bei einer eventuellen zweiten Corona-Welle geschieht, vermögen weder er noch Müller abzuschätzen. Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens und der Lockerungen der Landesregierung gibt sich der bergische Fußballchef aber vorsichtig optimistisch: „Man darf mittlerweile mit 30 Personen trainieren. Daher hoffe ich, dass die Vereine im Sommer eine normale Vorbereitung absolvieren können und es im September wieder losgeht.“

 

Informationen zu den FVM-Verbandstagen gibt es hier.

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