ENGELSKIRCHEN
„Krautschau“: Premiere für Natur-Mitmachaktion in Engelskirchen
Engelskirchen – Interessierte begaben sich auf Wildpflanzensuche im Gemeindegebiet.
Von Christi Himmelfahrt bis Pfingsten ging es in Engelskirchen zum ersten Mal darum, Wildpflanzen an Gehwegen, Pflasterfugen und Mauerritzen zu entdecken und sichtbar zu machen. Es war die fünfte bundesweite Aktion, ausgehend von Dr. Julia Krohmer von der Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung und der Uni Freiburg.
Engelskirchener, Looper und Ründerother gingen allein, mit Freunden oder Familie, mit der Umwelt-AG des Aggertal-Gymnasiums oder mit Claudia Benner und Delia Schiller auf Entdeckungstour nach Pflanzen in Fugen, Mauerritzen und Gehwegplatten.
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Mit Hilfe der App „Flora inkognita“ konnten die Pflanzen bestimmt werden. Die Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung und die Universität Freiburg sind mit der App vernetzt. Sie können jetzt die Beobachtungen, die in diesem Projekt gesammelt wurden, vollständig anonymisiert für Forschungsfragen zur städtischen Pflanzenvielfalt auswerten.
Nach der Pflanzenbestimmung wurde mit bunter Kreide der Namen der Pflanze auf den Gehweg geschrieben. Die Pflanzen wurden mit der Beschriftung fotografiert und in den sozialen Netzen geteilt. Zur Erinnerung wurde ein Krautschau-Button ausgegeben. 54 verschiedene Ritzenpflanzen haben die Engelskirchener gefunden. Unter anderem wurden Löwenzahn, Ferkelkraut und Gänsedistel, Lattich und Greiskraut auf Plätzen, Gehwegen und Parkplätzen entdeckt.
Dieses Jahr hatten sich 66 Städte und Gemeinden in Deutschland beteiligt. Die Organisatorinnen Delia Schiller (https://unkraut-urkraut.de) und Claudia Benner (gaertnerstammtisch@gmx.de) freuen sich darauf, die Aktion im nächsten Jahr wieder durchzuführen.
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