BLAULICHT

Serie geht weiter: Senioren werden Opfer von Telefonbetrügern

Red; 04.10.2026, 13:06 Uhr
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Serie geht weiter: Senioren werden Opfer von Telefonbetrügern

Red; 04.10.2026, 13:06 Uhr
Gummersbach – Kriminelle gaben sich zweimal als Polizeibeamte aus und erbeuten Schmuck - In einem Fall wurde eine Bankmitarbeiterin misstrauisch und alarmierte die Polizei.

Am Freitag um 14 Uhr erhielt eine 89-Jährige aus Bernberg einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten, der von Einbrüchen in der Nachbarschaft erzählte. Der Betrüger riet der älteren Dame, ihren Schmuck und ihre Wertgegenstände vorsorglich in die Obhut der Polizei zu geben. Das Gespräch wurde bis zum Eintreffen des Komplizen aufrechterhalten. Gegen 17:40 Uhr erschien dann ein Mann, der sich als Zivilbeamter ausgab. Als er von der Seniorin den Schmuck gezeigt bekam, griff er in die Schatulle und flüchtete mit einer Handvoll Goldschmuck. Nach Angaben des Opfers hat der Mann ein südländisches Erscheinungsbild und kurzes schwarzes Haar. Nach Angaben der Rentnerin ist er 25 bis 30 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß und war komplett schwarz gekleidet. Der Betrug ereignete sich im Bereich Fasanenweg/Ammerweg.

 

Mit der gleichen Masche waren Kriminelle am Freitag in der Gummersbacher Innenstadt (Bereich Grotenbachstraße/Reininghauser Straße) erfolgreich. Nach einem Telefonat gegen 12:30 Uhr erschien etwa anderthalb Stunden später ein vermeintlicher Zivilpolizist am Haus eines älteren Ehepaars (86 und 88 Jahre). Sie übergaben dem Unbekannten ihren Goldschmuck. Der Verdächtige wollte zudem die Wertgegenstände im Bankschließfach der Eheleute überprüfen. Gemeinsam mit ihm fuhren die Senioren daraufhin mit einem Taxi zur Sparkasse in der Hindenburgstraße. Dort flog der Schwindel auf, weil eine Mitarbeiterin misstrauisch geworden war und die Polizei alarmierte. Der Täter (20 bis 25 Jahre alt, kurze, dunkle Haare, 1,75 bis 1,80 Meter groß, schlanke/athletische Statur, sprach Hochdeutsch ohne Akzent) war beim Eintreffen der Beamten allerdings schon verschwunden.

 

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Gummersbach unter Tel.: 02261/81 99-0 oder poststelle.oberbergischer-kreis@polizei.nrw.de entgegen.

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