BLAULICHT
Reizgas-Attacke am Gummersbacher Berufskolleg: Ermittlungen dauern an
Gummersbach – Am Donnerstag kam es zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg - Mehrere Personen klagten über Reizungen der Atemwege und Augen - Zwei Frauen mussten ins Krankenhaus (AKTUALISIERT).
Von Peter Notbohm
+++3. Meldung (Freitag, 11:17 Uhr)+++
Die Ermittlungen zu dem Reizgas-Austritt am Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg in Gummersbacher Stadtteil Hepel dauern an. Am Tag danach gebe es noch keine neuen Erkenntnisse, sagte ein Polizeisprecher auf OA-Nachfrage. Wann mit Ergebnissen zu rechnen sei, ist noch unklar. Es stehen zahlreiche Zeugenbefragungen an.
+++2. Meldung (Donnerstag, 13:55 Uhr)++++
Die Zahl der betroffenen Personen bei dem wahrscheinlichen Reizgasangriff am Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg wurde inzwischen auf 37 Menschen, darunter vier Lehrkräfte, erhöht. Alle wurden laut einem Feuerwehrsprecher nach der Evakuierung des Gebäudes durch den Rettungsdienst gesichtet und mit Atemnot und Reizungen der Augen als leicht verletzt eingestuft. Zwei junge Frauen mussten laut einem Sprecher des Rettungsdienstes vor Ort ins Krankenhaus gebracht werden. Ob es sich wirklich um Pfefferspray oder Reizgas gehandelt hat, konnten Polizei und Feuerwehr vor Ort zunächst nicht sagen. Die Ermittlungen hierzu werden durch die Kriminalpolizei übernommen, die nach Abschluss der Lüftungsmaßnahmen der Feuerwehr das Gebäude untersuchen wird.
+++1. Meldung (Donnerstag, 13:11 Uhr)+++
Mit einem Großaufgebot sind derzeit Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Kaufmännischen Berufskolleg Oberberg auf dem Hepel in Gummersbach vor Ort. Laut ersten Informationen der Polizei soll gegen 12:25 Uhr Pfefferspray oder Reizgas versprüht worden sein. Der genaue Ursprung ist bislang aber noch nicht bekannt. Insgesamt sollen laut einer Polizeisprecherin 28 Personen über Husten und tränende Augen geklagt haben. Das Gebäude wurde geräumt, durch die Feuerwehr kontrolliert und anschließend belüftet. Laut Polizei wurden zusätzlich Absperrmaßnahmen getroffen.
Weitere Informationen folgen!
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