BLAULICHT

Keine Pause für die Feuerwehr: In der Nacht brannte es erneut

Red; 15.08.2026, 09:00 Uhr
Fotos: Michael Kleinjung (Marienheide), Feuerwehr Engelskirchen --- 36 Einsatzkräfte waren bei dem Brand in Marienheide über Stunden im Einsatz.
BLAULICHT

Keine Pause für die Feuerwehr: In der Nacht brannte es erneut

Red; 15.08.2026, 09:00 Uhr
Oberberg – Gegen 3 Uhr wurde die Feuerwehr Marienheide zu einem Waldbrand bei Kempershöhe gerufen - An der Hohen Warte bei Wiehl-Forst brannten 200 Quadratmeter Waldboden, Einsatzkräfte aus Engelskirchen und Wiehl brachten das Feuer unter Kontrolle (AKTUALISIERT).

+++3. Meldung (Samstag, 9 Uhr)+++

 

Die Wald- und Vegetationsbrände nehmen kein Ende: In der vergangenen Nacht war die  Feuerwehr bei Marienheide-Kempershöhe gefordert. Laut Matthias Kohn, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Marienheide, brannte es in einem kleinen Waldstück zwischen Eiringhausen und Schnipperingen unweit der Marianheider Straße auf einer Fläche von etwa 50x15 Metern. „Dort waren offene Flammen sichtbar“, sagte Kohn. Ein vorbeifahrender Autofahrer hatte das Feuer entdeckt.

 

 

Die Alarmierung erfolgte um 2:55 Uhr, vor Ort waren neben dem Löschzug Marienheide und der Löschgruppe Kempershöhe auch die Einheit Dohrgaul aus dem benachbarten Wipperfürth sowie die Drohne der Feuerwehr Hückeswagen.

 

36 Feuerwehrleute bauten eine Riegelstellung auf und bekämpften den Brandherd von drei Seiten. „Wir haben die Wasserversorgung über einen Hydranten circa 600 Meter entfernt für einen Abschnitt sicherstellen können. Im anderen Abschnitt pendeln wir mit dem Waldbrand-TLF des Oberbergischen Kreises sowie mit eigenen wasserführenden Fahrzeugen“, erklärte Kohn. Mit acht D sowie zwei C-Strahlrohren gingen die Einsatzkräfte gegen die Flammen vor. Die Löscharbeiten zogen sich über mehrere Stunden. Kohn schätzte, dass sie wahrscheinlich bis 6 Uhr andauern würden.

 

Wie der stellvertretende Wehrleiter weiter berichtete, bestehe für die Feuerwehr Marienheide aktuell die Herausforderung darin, dass man mit zwei Fahrzeugen und sieben Kameraden bei dem großen Waldbrand in Hürtgenwald im Einsatz ist. Gegen 5 Uhr musste eine Ablösung für die dortigen Einsatzkräfte organisiert werden, die dann ab 7 Uhr im Kreis Düren tätig wurde.   

 

+++2. Meldung (Freitag, 20:55 Uhr)+++

 

Am Abend mussten rund 80 Kräfte der Feuerwehren Engelskirchen und Wiehl zu einem Bodenfeuer im Wald an der Hohen Warte im Grenzgebiet zwischen den beiden Kommunen ausrücken. Die Vegetation brannte auf einer Fläche von etwa 200 Quadratmetern, wie Jörg Timmermann, Einsatzleiter und Chef der Feuerwehr Engelskirchen, auf Nachfrage von OA berichtete.

 

Die Einsatzstelle befand sich nicht weit entfernt von der Fußgängerbrücke, die am Pendlerparkplatz oberhalb von Wiehl-Forst über die A4 führt, und war laut Timmermann für die Feuerwehr problemlos zu erreichen, sodass der Brand zügig unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden konnte.

 

„Wir waren zum Glück schnell genug, weil das Gefahrenpotenzial im Wald momentan sehr hoch ist“, erklärte Timmermann. Im Einsatz waren die Einheiten Ründeroth, Engelskirchen, Osberghausen und Bielstein-Weiershagen sowie ein TLF aus Bomig und die Drohnenstaffel OBK.      

 

 

+++1. Meldung (Freitag, 15:25 Uhr)+++

 

Im gesamten Oberbergischen Kreis kommt es aktuell durch den Waldbrand im Kreis Düren/Hürtgenwald zu einer Geruchsbelästigung und Rauchniederschlag. Gesundheitliche Beeinträchtigungen können nicht ausgeschlossen werden, heißt es in der Warnmeldung. "Schließen Sie vorsorglich Fenster sowie Türen und schalten Sie Klima- und Lüftungsanlagen aus. Schalten Sie das Radio ein", heißt es weiter. Das betroffene Gebiet sollte gemieden werden. 

 

Informationen gibt es auch unter obk.de/warnung.

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