BLAULICHT
Warntag: Probealarm über Handy, Radio und Co.
Oberberg – Am Donnerstag, 12. März, findet der nächste Warntag in NRW statt – Auch die Sirenen im Kreis heulen testweise wieder.
Am Donnerstag, 12. März, findet in Nordrhein-Westfalen wieder der landesweite Warntag statt. Das Lagezentrum der Landesregierung alarmiert um 11 Uhr über das Modulare Warnsystem (MoWaS) die verschiedenen Warnmedien. Die Entwarnung erfolgt um 11:20 Uhr. Mit MoWaS werden insbesondere die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes) und der sogenannte Cell-Broadcast (Warnmeldung über das Mobilfunknetz) ausgelöst. Smartphone-Nutzer können auf diesen Wegen Warnungen empfangen und wichtige Handlungsempfehlungen erhalten – zum Beispiel bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen oder bei sonstigen Unglücksfällen.
Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Oberbergischen Kreises löst am Warntag um 11 Uhr die Warnsirenen aus. Etwa 100 fest stationierte Sirenen im Kreisgebiet geben in einem Abstand von fünf Minuten unterschiedliche Warntöne ab (Info: Was bedeuten die einzelnen Töne?). Die Entwarnung erfolgt ebenfalls um 11:20 Uhr. In Nordrhein-Westfalen werden die Sirenen seit 2024 ausschließlich zur Warnung der Bevölkerung genutzt.
Am Warntag wird zudem eine Testdurchsage über „Radio Berg“ zu empfangen sein. Die Kreisleitstelle verfügt über die notwendige Technik, um das laufende Hörfunkprogramm unterbrechen. Auch in den Sozialen Medien weist der Oberbergische Kreis am Warntag zu den bereits genannten Uhrzeiten auf den Probealarm und die Entwarnung hin.
Mit dem landesweiten Warntag möchte das Land dieses Jahr besonders die Selbstschutzfähigkeit der Bevölkerung in den Fokus rücken, so die Kreisverwaltung in einer Mitteilung. Das Ministerium des Innern hat zum Thema eine Broschüre herausgegeben. Sie ist unter www.im.nrw unter dem Suchbegriff "Selbstschutzguide" zu finden. Unter www.obk.de/notfall-info gibt es weitergehende Informationen rund um das Thema Notfallvorsorge.