BLAULICHT

Notarztstandort wird eingestellt

Red; 09.07.2019, 16:15 Uhr
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Notarztstandort wird eingestellt

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Red; 09.07.2019, 16:15 Uhr
Bergneustadt – Die Stationierung eines Mediziners in der Feste ist laut Kreis überflüssig – Fahrzeug wird künftig „bedarfsgerecht“ eingesetzt.

In Bergneustadt finden aktuell umfangreiche Bauarbeiten am Südring und Autobahnzubringer statt. Bürger sowie die Stadtverwaltung äußerten gegenüber der Kreisverwaltung Bedenken zur Sicherstellung der Notfallversorgung. Im Amt für Rettungsdienst analysierte man die Notfallversorgung im betroffenen Gebiet auch mit Blick auf die eingebrachten Bedenken aus der Bevölkerung. Daraufhin installierte man in der Feste einen weiteren Notarztstandort. Seit dem 1. Juni verstärkte ein Mediziner die Rettungswache Bergneustadt.

 

Nach Auswertung der Einsätze in den vergangenen Wochen, sei die weitere Stationierung Notarztes in Bergneustadt nicht erforderlich, teilt die Kreisverwaltung mit. Die Analysen ergaben 1,2 Einsätze pro Tag, womit diese durch die Baustellensituation nicht gestiegen sei. „Zu den Stoßzeiten ist das Verkehrsaufkommen hoch, jedoch ohne signifikante Auswirkung auf die Einsätze des Rettungsdienstes“, heißt es in der Mitteilung. Der Dienst für Bergneustadt wird deswegen am 14. Juli eingestellt, das Fahrzeug werde "bedarfsgerecht" im Kreisgebiet eingesetzt.

KOMMENTARE

1

Da sieht man wieder mal - gespart wird als erstes an der Sicherheit der Bevölkerung. Geld ist zweitrangig. Bin gespannt wann das erste mal ein Notfall nicht gelöst werden kann, weil der nächste Rettungsdienst aus Olpe oder Lüdenscheid oder Köln kommen muss weil man im OBK den Notarzt abgeschafft hat

Hans-Uwe Köhler, 09.07.2019, 19:18 Uhr
2

geht es um die Anzahl der Einsätze oder um die Zeiten für die Hilfsfrist ?

Das die Einsatzanzahl durch die Baustelle nicht steigt ist doch klar...

es geht doch um die Zeit bis ein RTW oder NEF beim Patienten ist.

Und wer mal zu den besten Zeiten durch das Nadelöhr in Derschlag gefahren ist der merkt nix von der Ampelschaltung aus der Ferne für den Rettunsdienst geschweige das dieser dort gut durch kommt.
Also wer einen Notfall hat bitte nicht zu den Stoßzeiten sonderen lieber Auserhalb. Wo die Rettung gut durchkommt.....
Eine Echte Milchmädchen Rechung der Verantwortlichen auf Kosten der Bürger.

Torsen, 10.07.2019, 23:29 Uhr
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