BLAULICHT
Mysteriöser Flugunfall rief Feuerwehr und Bundeswehr auf den Plan
Bergneustadt - 40 Wehrleute und ein Hubschrauber waren bei der Suche nach einem vermeintlich abgestürzten Flugzeug im Einsatz - Suche ergebnislos beendet (AKTUALISIERT).
Von Leif Schmittgen
Ein sogenannter „E-Call“, ein automatisch abgesetzter Notruf des ADAC Österreich, ging am heutigen Abend gegen 20:30 Uhr bei der Rettungsleitstelle in Marienheide-Kotthausen ein. Bei dem Notruf soll ein Flugunfall gemeldet worden sein. Daraufhin wurden die Feuerwehreinheiten Bergneustadt und Dörspetal alarmiert.
Sie suchten das Industriegebiet, wo die GPS-Daten gemeldet worden waren, mit 40 Einsatzkräften unter der Leitung von Torsten Götz unterhalb der sogenannten Norwegerkurve weiträumig ab. Dort war es in der Vergangenheit häufig zu teils spektakulären Unfällen gekommen. Wie Götz vor Ort berichtete, vermuten die Feuerwehrleute, dass ein Auto im Bereich der Dörspestraße so schnell über eine Brücke gefahren ist, dass es kurzzeitig abhob und dadurch der Notruf abgesetzt wurde.
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Nach Bergneustadt beordert wurde auch ein SAR-Hubschrauber der Bundeswehr, der das Gebiet aus der Luft absuchte. Nach OA-Informationen konzentrierte sich die Suche der Bundeswehr auch auf ein Ultraleichtflugzeug, das möglicherweise plötzlich vom Radar verschwunden war. Auch diese Befürchtung bestätigte sich glücklicherweise nicht. Wie Torsten Götz am späten Abend berichtete, drehte der Hubschrauber nach der ergebnislosen Suche ab. Für die Feuerwehr war der Einsatz um 23 Uhr beendet.