Waldbröl - In Geinigen waren gestern Abend 45 Feuerwehrleute wegen eines Kellerbrandes im Einsatz – Energieversorger drehte die Gaszufuhr ab.
Von Leif Schmittgen
Schrecksekunde für zwei Bewohner in Waldbröl-Geiningen. In ihrem Einfamilienhaus waren gegen 21:50 Uhr Flammen ausgetreten, woraufhin das Ehepaar die Feuerwehr alarmierte. 45 Kräfte der Einheiten Thierseifen und Lichtenberg (Morsbach) sowie die Drehleiter aus Waldbröl waren binnen Minuten vor Ort. Wie Einsatzleiter und stellvertretende Wehrführer Sebastian Pack berichtete, erkundeten die Einsatzkräfte unter Atemschutz die Kellerräume, stellten dort eine Rauchentwicklung fest, entdeckten ein Leck in der Leitung und drehten daraufhin den Gashahn zu.
Die Gefahr war damit zunächst gebannt, Sorgen bereitete den Kräften aber die große Hitzeentwicklung in der Zwischendecke, die daraufhin mit Wasser gekühlt wurde. „Wir haben versucht, möglichst wenig Schaden anzurichten“, so Pack. Das ist den Wehrleuten schließlich auch gelungen, eine mögliche Ausbreitung des Brandes wurde rechtzeitig verhindert und das Haus bleibt nach gründlicher Belüftung bewohnbar. Mitarbeiter des zwischenzeitlich herbeigerufenen Energieversorgers klemmten vorsorglich die komplette Gaszufuhr zu dem Haus ab, bis die Brandursache ermittelt wurde. Die Stromversorgung bleibt aufrechterhalten. Nach gut zwei Stunden konnte das Ehepaar unverletzt in ihr Zuhause zurückkehren.

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