BLAULICHT

Feuerwehreinsatz im Ründerother Ortskern

Red; 26.11.2025, 20:05 Uhr
Foto: Björn Loos --- Das Feuer entstand im obersten Stockwerk des Gebäudes auf der linken Seite.
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Feuerwehreinsatz im Ründerother Ortskern

Red; 26.11.2025, 20:05 Uhr
Engelskirchen – Am Abend war in einer Wohnung in der Sternentalstraße ein Küchenbrand ausgebrochen – Einsatzkräfte hatten das Feuer schnell unter Kontrolle – Bewohner kamen zur Untersuchung ins Krankenhaus.

Brandeinsatz für die Feuerwehr im Ründerother Ortskern: Dort war am frühen Mittwochabend in einem Mehrfamilienhaus in der Sternentalstraße nahe des Bahnhofs ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohner der betroffenen Wohnung im obersten Stockwerk hatten sich selbstständig ins Freie begeben, nachdem sie eigene Löschversuche unternommen und das Feuer dabei schon weitgehend eingedämmt hatten.

 

Der Brand war offenbar bei der Zubereitung von Essen auf dem Herd in der Küche entstanden. Vermutlich hatte sich erhitztes Fett in einer Pfanne entzündet, die Flammen züngelten bis in die Dunstabzugshaube und in eine Zwischenwand. Es bildete sich dichter Qualm.

 

Gegen 18:15 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehr, die binnen kürzester Zeit vor Ort war. Einer der ersten war Einsatzleiter Uwe Klein, der sich in die oberste Etage begab, die Wohnungstür aber wegen der starken Rauchentwicklung zunächst geschlossen ließ. Anschließend nahmen zwei Atemschutztrupps mit C-Rohren die Löschmaßnahmen vor. Das Brandgut - Topf und Pfanne – warfen die Einsatzkräfte kurzerhand aus dem Fenster. Danach wurde mit einer Wärmebildkamera geprüft, ob sich noch Glutnester in der Zwischenwand befinden.   

 

Die Feuerwehr verhinderte, dass sich der Rauch in die drei anderen Wohnungen in dem Gebäude ausbreitete. Zum Zeitpunkt des Brands hielten sich zwei weitere Personen in dem Haus auf. Die Bewohner der betroffenen Wohnung – zwei Erwachsene und zwei Kinder – wurden per Rettungswagen ins Krankenhaus Gummersbach gebracht. Dort soll untersucht werden, ob sie Rauchgasvergiftungen erlitten haben. In ihre Wohnung werden sie heute nicht mehr zurückkehren können.   

 

Im Einsatz waren rund 30 Mitglieder des Löschzugs Ründeroth und der Löschgruppe Osberghausen, der Gerätewagen „Logistik Atemschutz“ aus Engelskirchen sowie der Rettungsdienst und die Polizei. 

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