BLAULICHT
Verkehrsunfall fordert zwei Todesopfer
Wipperfürth - Am Freitagabend sind auf der B 237 zwischen Wipperfürth und Hämmern zwei Autos zusammengestoßen - Für die Insassen eines Fahrzeugs kam jede Hilfe zu spät (AKTUALISIERT).
Bei einem schrecklichen Unfall auf der Lenneper Straße (B 237) in Wipperfürth sind am Freitagabend zwei Menschen getötet worden. Nach ersten Informationen waren auf dem Streckenabschnitt zwischen Hämmern und dem Stadtzentrum zwei entgegenkommende Autos zusammengestoßen. In einem der beteiligten Fahrzeuge - ein VW Golf älteren Baujahrs - wurden zwei Personen eingeklemmt, für sie kam jede Hilfe zu spät. Der Fahrer des anderen Wagens wurde schwer verletzt.
Nähere Informationen zum Alter und zur Herkunft der Opfer hat die Polizei bis zum Redaktionsschluss nicht mitgeteilt. Die Unfallursache ist unbekannt. Die Bundesstraße musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
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[Der Insasse aus dem anderen beteiligten Fahrzeug wurden ins Krankenhaus gebracht.]
Die Feuerwehr war um 19:22 Uhr gerufen worden. Die Mitglieder des Löschzuges Wipperfürth absolvierten nach Angaben von Feuerwehrsprecher Thomas Eßer gerade eine Dienstbesprechung im Gerätehaus, als die Alarmierung einging. „Wir konnten deswegen sofort reagieren und sind innerhalb von ein bis zwei Minuten zur Einsatzstelle gefahren“, berichtete Eßer.
Vor Ort wurde umgehend klar, dass es sich um ein schweres Unglück handelt. Das Trümmerfeld erstreckte sich über mehr als 50 Meter, die Fahrzeuge befanden sich in weitem Abstand voneinander und waren fast bis zur Unkenntlichkeit zerstört.
„Wir haben direkt angefangen mit einer Sofortrettung“, wurden die eingeklemmten Personen laut Eßer binnen kürzester Zeit aus dem VW-Wrack befreit und dem Rettungsdienst übergeben. Trotz eingeleiteter Reanimationsversuche verstarben die beiden Menschen an der Unfallstelle. Die Person aus dem anderen Auto wurde per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
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[Ein abgerissenes Fahrzeugteil an der Leitplanke.]
Neben dem Löschzug Wipperfürth waren die Einheiten Hämmern und Dohrgaul ausgerückt, die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Wehrführer André Blank inne. Notfallseelsorger kümmerten sich nach dem sehr belastenden Einsatz um die psychologische Betreuung der Feuerwehrleute.
Weitere Informationen folgen!