BLAULICHT
Keine Verletzten bei Gefahrstoffunfall
Marienheide – Feuerwehr mit Großaufgebot bei Marienheider Firma im Einsatz - Technischer Defekt bei Absauganlage war Ursache (AKTUALISIERT).
+++2. Meldung (Freitag, 10:30 Uhr)+++
Bei dem Gefahrstoffunfall bei der Firma Risse ist niemand verletzt worden. Wie der Marienheider Feuerwehrchef Frank Hartkopf auf Nachfrage mitteilte, seien die vier betroffenen Personen, die sich in der Halle befanden, noch vor Ort untersucht worden. „Die Messwerte waren in Ordnung.“ Keiner von ihnen sei ins Krankenhaus gebracht worden. Der Einsatz der Feuerwehr war gegen 10 Uhr auch fast beendet.
Als sie nach der Alarmierung gegen 6:40 Uhr bei der Galvanik-Firma eintrafen, hätten die Einsatzkräfte einen Säurenebel in der betroffenen Halle festgestellt. „Bei den Säurebädern gab es eine Ausgasung“, so Hartkopf. Ursache dafür sei ein technischer Defekt in einer Absauganlage gewesen. Die geringe Menge austretende Säure hätten zwei Einsatzkräfte mit Chemikalienschutzbekleidung gebunden. „Ein weiterer Austritt war nicht festzustellen.“ Zur Stunde werde die Belüftungsanlage wieder ans Laufen gebracht, dafür ist eine Fachfirma vor Ort.
Die Kräfte der Feuerwehr werden bereits wieder zurückgefahren. Die ganze Feuerwehr Marienheide war im Einsatz mit etwa 60 Frauen und Männern, vor Ort waren zudem die Gerätewagen Gefahrgut und Dekontamination aus Wipperfürth, ein Messfahrzeug aus Marienheide, der ABC-Erkunder aus Lindlar und ein Fachberater Chemie sowie der Rettungsdienst, die Polizei und das DRK. Einsatzleiter war Carsten Fuhr.
+++Ursprungsmeldung (Freitag, 8:31 Uhr)+++
Bei der Firma Risse in Marienheide hat sich am Morgen ein Gefahrstoffunfall ereignet. Laut einer ersten Meldung der Rettungsleitstelle sind vier Personen betroffen. Wie schwer sie verletzt sind, ist nicht bekannt. In einer Halle der Galvanik-Firma soll es zu einer chemischen Reaktion von ausgelaufener Natronlauge und Salzsäure gekommen sein. Die Feuerwehr ist mit einem großen Aufgebot inklusive Dekontaminationseinheiten und Messzug vor, außerdem der Rettungsdienst und das Deutsche Rote Kreuz.
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