BLAULICHT
Explosionsgefahr durch das LKA gebannt
Marienheide - Am Schadstoffmobil bei der Firma Lobbe wurden drei Fläschchen Pikrinsäure abgegeben - Einsatzkräfte entschärften erfolgreich (AKTUALISIERT).
+++3. Meldung (Donnerstag, 18:40 Uhr)+++
Am späten Nachmittag trafen Spezialisten mit einem Spezial-Lkw an der Einsatzstelle ein. Die sogenannten Entschärfer wässerten die drei Flaschen fachgerecht und bannten somit die Explosionsgefahr, wie Feuerwehrchef Frank Hartkopf berichtete. Das neutralisierte Gefahrgut wird spätestens morgen auf einer Deponie entsorgt. Für die 40 Kräfte der Einheiten Kalsbach, Dannenberg/Müllenbach, den Einsatzleitwagen aus Kempershöhe und die Messgruppe des Oberbergischen Kreises war der Einsatz um 18:30 Uhr beendet. Die Behälter waren von Unbekannten am Schadstoffmobil abgegeben worden. Dass es sich um Pikrinsäure handelt, war den Mitarbeitern erst später aufgefallen, weshalb die Herkunft unbekannt bleibt.
+++2. Meldung (Donnerstag, 15:40 Uhr)+++
Die Einsatzkräfte in der Straße Hoher Birken warten aktuell auf die Spezialisten des Landeskriminalamts, die die drei kleinen Fläschchen mit der hochexplosiven Pikrinsäure genauer in Augenschein nehmen werden. Explosiv ist der Stoff vor allem, wenn er trocken ist, erklärt der Marienheider Feuerwehrchef Frank Hartkopf. Der genaue Zustand der Säure in den Flaschen war aber nicht klar zu definieren. Nun wurde rund um die Behältnisse ein 30-Meter-Radius gezogen und alles geräumt, alle sind auf Abstand gegangen. Die Straße Hoher Birken bleibt abgeriegelt. Warten ist erstmal angesagt. Laut Hartkopf wird es bis etwa 17 Uhr dauern, bis das LKA in Marienheide ist.
Bis dahin halten die Einsatzkräfte der Marienheider Feuerwehr (rund 35 Personen), Rettungsdienst und Polizei die Stellung. Auch Kreisbrandmeister Julian Seeger ist vor Ort.
+++1. Meldung (Donnerstag, 14:50 Uhr)+++
Ein Feuerwehreinsatz aufgrund hochexplosiver Pikrinsäure läuft seit etwa 14 Uhr im Industriegebiet am Rodt in der Straße Hoher Birken. Laut ersten Informationen des Marienheider Feuerwehrchefs Frank Hartkopf wurden am Schadstoffmobil der Firma Lobbe drei kleine Flaschen mit der gefährlichen Flüssigkeit abgegeben. Der Stoff sei sofort identifiziert und die Feuerwehr gerufen worden. Die Straße wurde zur Gummersbacher Straße hin gesperrt. Es wird nun abgeklärt, wie weiter vorzugehen ist. Im Raum stehe eine kontrollierte Sprengung.
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