BLAULICHT

Betrug durch angeblichen Microsoft-Mitarbeiter

Red; 23.12.2025, 09:51 Uhr
BLAULICHT

Betrug durch angeblichen Microsoft-Mitarbeiter

Red; 23.12.2025, 09:51 Uhr
Lindlar – 70-Jähriger wurde Opfer von Internet-Kriminellen – Polizei gibt Tipps zur Prävention.

Immer wieder geben sich Betrüger als angebliche Microsoft-Mitarbeiter aus, um einen Virenbefall oder andere "Problemfälle" beheben zu wollen. Am Freitag wurde ein 70-jähriger Lindlarer Opfer dieser Masche. Während er am Computer saß, erschien eine Nachricht, die ihn aufforderte, eine Telefonnummer anzurufen. Es meldete sich ein Mann, der sich als Mitarbeiter von Microsoft ausgab, und berichtete, dass angeblich eine unberechtigte Abbuchung vom Konto des Lindlarers stattgefunden habe. Nach Aufforderung teilte der 70-Jährige seine Kontodaten und TAN mit. Im Anschluss stellte der Senior die Abbuchung eines vierstelligen Euro-Betrages fest.

 

 Tipps der Polizei

 

  • Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert

     Kontakt zu ihren Kunden auf.

  • Geben Sie auf keinen Fall private Daten, z.B. Bankkonto- oder

     Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (z.B.

     PayPal) heraus.

  • Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren

     Rechner, beispielsweise mit der Installation einer

     Fernwartungssoftware.

  • Wenn solche Warnmeldungen auf dem Bildschirm erscheinen und sie

     aufgefordert werden, eine Telefonnummer anzurufen, gehen sie

     nicht darauf ein.

  • Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und fahren Sie ihn

     herunter. Ändern Sie über einen nicht infizierten Rechner

     unverzüglich betroffene Passwörter.

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