BLAULICHT

Betrug durch angeblichen Microsoft-Mitarbeiter

Red; 04.05.2026, 10:01 Uhr
BLAULICHT

Betrug durch angeblichen Microsoft-Mitarbeiter

Red; 04.05.2026, 10:01 Uhr
Radevormwald - 86-Jähriger wurde Opfer der Betrugsmasche und gab seine Kontodaten weiter.

Immer wieder geben sich Betrüger als angebliche Microsoft-Mitarbeiter aus, um einen Virenbefall oder andere "Problemfälle" beheben zu wollen. Am Freitag wurde ein 86-Jähriger aus Radevormwald Opfer dieser Masche,wie die Polizei mitteilt. Während der 86-Jährige am Laptop saß, erschienen ein Alarm und eine Meldung auf seinem Bildschirm, dass er sich telefonisch bei einem Windows-Mitarbeiter melden soll. Im Verlauf des Telefongesprächs wurde der 86-Jährige aufgefordert, sich im Online-Banking einzuloggen. Der Senior kam der Aufforderung nach und gab auch seine Kontodaten weiter. Erst später bemerkte er, dass er Betrügern aufgesessen war.

 

Tipps der Polizei
 

- Seriöse Unternehmen wie Microsoft nehmen nicht unaufgefordert

Kontakt zu ihren Kunden auf.

 

- Geben Sie auf keinen Fall private Daten, zum Beispiel Bankkonto- oder

Kreditkartendaten, oder Zugangsdaten zu Kundenkonten (zum Beispiel

PayPal) heraus.

 

- Gewähren Sie einem unbekannten Anrufer niemals Zugriff auf Ihren

Rechner beispielsweise mit der Installation einer

Fernwartungssoftware.

 

- Wenn solche Warnmeldungen auf dem Bildschirm erscheinen und sie

aufgefordert werden, eine Telefonnummer anzurufen, gehen sie

nicht darauf ein. Trennen Sie Ihren Rechner vom Internet und

fahren Sie ihn runter. Ändern Sie über einen nicht infizierten

Rechner unverzüglich betroffene Passwörter.

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