BLAULICHT
Alleinunfall auf der A4: Mann (49) schwebt in Lebensgefahr
Oberberg – Bei einem Unfall kurz hinter der Anschlussstelle Engelskirchen zog sich ein Autofahrer schwerste Verletzungen zu.
Von Peter Notbohm
Zu einem schweren Alleinunfall kam es am Donnerstagvormittag auf der A4 in Fahrtrichtung Köln. Kurz hinter der Talbrücke Werthsiefen, etwa zwei Kilometer hinter der Anschlussstelle Engelskirchen, war nach Angaben von Polizei und Feuerwehr gegen 9:40 Uhr ein Autofahrer (49) mit seinem Ford Kuga (Marburger Kennzeichen) aus bislang ungeklärter Ursache in die Leitplanke gefahren. Erste Meldungen, wonach der Mann eingeklemmt wurde, bestätigten sich nicht. Die Feuerwehr konnte den Mann mit Hilfe eines sogenannten Spineboards aus dem Auto herausholen und an den Rettungsdienst übergeben.
Der 49-Jährige wurde nach Feuerwehrangaben mit lebensgefährlichen Verletzungen unmittelbar nach Merheim in eine Klinik gebracht. Die Pressestelle der Polizei Köln sprach zunächst nur von schwersten Verletzungen. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme war ein Teil der A4 gesperrt, der Verkehr wurde einseitig abgeleitet. Es kam zu einem längeren Rückstau. Wann die Autobahn wieder komplett freigegeben wird, war um 10:50 Uhr noch unklar.
Feuerwehreinsatzleiter Marc Schwamborn sprach von einem bemerkenswerten Einsatz und lobte die zahlreichen Ersthelfer vor Ort. Auch die Rettungsgasse sei vorbildlich gewesen.