BERGNEUSTADT
Gedenkstätte erstrahlt in neuem Glanz
Bergneustadt - Das Hackenberger Ehrenmal mit seinen Gedenktafeln und dem großen Findling wurde ehrenamtlich restauriert und am gestrigen „Antikriegstag“ wieder seiner Bestimmung übergeben.
Auf Initiative von Stephan Hatzig als Chef des örtlichen Feuerwehr-Löschzuges und SPD-Ratsmitglied hat der Neustädter Steinmetzmeister Andreas Rölle die stark beschädigten Gedenktafeln des Hackenberger Ehrenmals ehrenamtlich restauriert. In dem Zuge wurde die gesamte Gedenkstätte neu hergerichtet.
[Stephan Hatzig erzählt die Geschichte des Hackenberger Ehrenmals.]
„Das Ehrenmal soll den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils Hackenberg und Leienbach den Gedanken geben, dass es hier Menschen gelebt haben, die in den beiden Kriegen ihr Leben lassen mussten“, so Hatzig. „Deshalb sehen wir uns verpflichtet, uns um das Mahnmal zu kümmern.“ Das Denkmal wurde vor rund 100 Jahren nach dem Ersten Weltkrieg aufgestellt und nach dem Zweiten Weltkrieg erweitert. Sie stand bis 1991 neben der großen Eiche an der Hackenberger Grundschule. Durch den späteren Neubau der dortigen Turnhalle wurde es neben das Feuerwehrgerätehaus an der Breslauer Straße verlegt und durch einen Findling ergänzt, allerdings in der jüngeren Vergangenheit durch Vandalismus stark in Mitleidenschaft gezogen.
Den gestrigen „Antikriegstag“ nahmen Hatzig und Michael Zwinge, Vorsitzender des TV Hackenberg, zum Anlass, sich bei Rölle für seine Arbeit zu bedanken und die Gedenkstätte am „Grünen Band“ wieder ihrer Bestimmung zu übergeben. Der Antikriegstag erinnert an die Schrecken der Weltkriege sowie an die Folgen von Gewalt und Faschismus.
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[Die Gedenktafeln waren durch Vandalismus stark beschädigt.]
„Ich habe das schon vor Jahren gesehen, dass die Tafeln stark beschädigt sind und das war mir schon immer ein Dorn im Auge. Als mich dann Michel Zwinge darauf ansprach, war ich als Hackenberger sofort dabei“, so der Steinmetzmeister, der die beiden Ehrentafeln in seiner Firma wieder auf Vordermann gebracht hat.
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