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Neugründung des Vereins "Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung"

Red; 7. Nov 2007, 00:00 Uhr
Oberberg Aktuell
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Neugründung des Vereins "Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung"

Red; 7. Nov 2007, 00:00 Uhr
(Red./23.10.2007-17:20) Oberberg - "OK-Ausbildung e. V.“ hilft Schülern beim Einstieg in die Berufsausbildung.
[Bild: privat --- Rainer Lessenich, Klaus Grootens, Marlene Weiner, Herr Volker Petersmann und Oberbergs Arbeitgeberchef Joachim Ahle (v.l.).]

Sieben Unterschriften unter die Satzung hätten ausgereicht, 27 kamen zusammen, da alle Erschienenen dem neuen Verein „Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung“, der im Verbandshaus des Arbeitgeberverbandes Oberberg gebründet wurde, beitraten. Zum Vorsitzenden des neu gegründeten Vereines wurde der Rechtsanwalt Volker Petersmann, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Oberberg gewählt, zu seinen Stellvertretern Frau Marlene Weiner, Geschäftsführerin der Norwe GmbH sowie Klaus Grootens, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung des Oberbergischen Kreises. In seinen Dankesworten für die Wahl warb Petersmann für die rege Beteiligung an den Aktivitäten des Vereins.

Durch die Überführung der Koordinierungsstelle in einen Verein konnte der Kreis der Aktiven erheblich erweitert werden und die Vereinsmitglieder können zukünftig auf die Aufgabenstellung und Durchführung der Koordinierungsstelle unmittelbaren Einfluss nehmen. Dabei sind nicht nur die verbandsangehörigen Unternehmen angesprochen, sondern alle oberbergischen Akteure, die selbst ausbilden oder die Initiative unterstützen wollen. „Bereits bei der Vorbereitung der Gründungsversammlung konnten wir anlässlich unserer vielen Besuche die spontane Bereitschaft der Unternehmen feststellen, sich an dem Verein zu beteiligen“, so Petersmann, der zuvor zusammen mit der Teamleiterin Claudia Fuchs sowie der IHK und der Kreishandwerkerschaft zahlreiche Unternehmen auf die geplante Vereinsgründung angesprochen hatte.

Zweck ist es, die bislang bereits erfolgreiche Arbeit der Oberbergischen Koordinierungsstelle Ausbildung bei der Begleitung des Überganges von jungen Menschen von der Schule in den Beruf weiterzuführen. Der Verbandsgeschäftsführer wies in der Gründungsversammlung auf die hohe Zahl von Ausbildungsabbrüchen (20 Prozent) hin sowie die hohen Kosten, die hierbei durch die Unternehmen aufgewendet werden. Die fehlenden Informationen vieler Jugendlicher über die konkreten Berufsbilder führen häufig zu einer Orientierungslosigkeit und im Ergebnis dazu, dass die Schule weiter besucht wird, anstatt den Absprung in die Ausbildung zu wagen.

„Wir möchten, dass keiner der jungen Menschen im Zuge seiner Berufswahlorientierung auf der Strecke bleibt“ sagte Fuchs. Jeder Jugendliche, der sich für die Betreuung durch die Oberbergische Koordinierungsstelle interessiert hat, wird in einer Datenbank erfasst und bis zum erfolgreichen Übergang in ein Ausbildungsverhältnis begleitet. Der Schwerpunkt der Aktivitäten der Oberbergischen Koordinierungsstelle liegt im Bereich der Haupt-, Real-, Gesamt- und Förderschulen des Oberbergischen Kreises.

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