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Arbeitsagentur bringt 210.000 für den Start ins Berufsleben
(mp/6.12.2007-17:05) Gummersbach - Die Finanzierung der Oberbergischen Koordinierungsstelle Ausbildung für das kommende Jahr ist gesichert - Agentur für Arbeit springt ein.
[Bild: Mischa Peters --- Zufriedene Mienen bei der Übergabe des symbolischen Förderschecks (von links): Arthur Broich (Schulamts-Leiter), Claudia Fuchs (Leiterin der Koordinierungsstelle), Marlene Weiner (Stellvertretende Vorsitzende Koordinierungsstelle Ausbildung), Martin Klebe (Geschäftsführer Arbeitsagentur), Volker Petersmann (Vorsitzender Koordinierungsstelle Ausbildung) und Rainer Lessenich (Geschäftsführer IHK Gummersbach).]
Die Oberbergische Koordinierungsstelle Ausbildung kann ihre erfolgreiche Arbeit der vertieften Berufsorientierung an den weiterführenden Schulen im Oberbergischen fortsetzen. Die bisherige Förderung aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds läuft zum Jahresende aus. Nun übernimmt die Arbeitsagentur die weitere Finanzierung. Aus diesem Anlass überreichte der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Bergische Gladbach, Martin Klebe, heute einen symbolischen Förderscheck in Höhe von 210.000 an den Vorsitzenden des Vereins der Oberbergischen Koordinierungsstelle Ausbildung, Volker Petersmann.
Die Oberbergische Koordinierungsstelle ist ein durch die Ausbildungsinitiative Oberberg initiiertes Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Chancen von Schulabgängern auf dem Ausbildungsmarkt zu verbessern. Insbesondere eine stärkere Verzahnung zwischen Schule und Wirtschaft sowie die Verbesserung der Berufswahlkompetenz der Schüler steht dabei im Mittelpunkt. Wir konnten schon viele Kontakte zwischen Schulen und Unternehmen herstellen, sagte Volker Petersmann, es ist gut, dass die Finanzierung bis Ende 2008 gesichert ist. Martin Klebe betonte, dass die Arbeit der Koordinierungsstelle nur mit der nötigen Kontinuität funktioniere
Ein erheblicher Teil der Fördersumme kommt auch durch Mehrarbeit der Lehrer an den Schulen zustande. Bei jeder Förderung ist immer auch ein Anteil an Eigenleistung nötig, erklärte Klebe das Prinzip der Co-Finanzierung. Über einen komplizierten Berechnungsschlüssel werden so die zusätzlichen Arbeitsstunden der Lehrer in die Gesamtfördersumme miteingerechnet. Dazu komme auch ein Anteil, so Petersmann, der von den Unternehmen und den beteiligten Organisationen der Ausbildungsinitiative Oberberg eingebracht werde.