BLAULICHT
Feuerwehr bekämpft Brand in Absauganlage von Tischlerei
Gummersbach - In einem holzverarbeitenden Betrieb in Hardt-Hanfgarten brach am Montagmorgen ein Feuer aus – Dichter Rauch quoll aus der Absauganlage.
Keine Atempause für die Feuerwehr Gummersbach, die am Montagmorgen erneut zu einem Brand ausrücken musste. In einer Tischlerei in der Hardtwiesenstraße in Hardt-Hanfgarten war ein Feuer ausgebrochen. Betroffen war die Absauganlage des Betriebs. Schon der kleinste Funken reicht aus, um die darin befindlichen Holzspäne in Brand zu setzten. Im Bereich der Werkstätten entwickelte sich dichter Rauch, der zum Teil auch in die Büroräume des Gebäudes zog, wie Einsatzleiter Sascha Frede vom B-Dienst der Feuerwehr erklärte.
[Auch die Drehleiter wurde vorsichtshalber in Stellung gebracht.]
Die zum Zeitpunkt des Brandes anwesenden Mitarbeiter verließen die Räumlichkeiten unverzüglich und wählten gegen 9:15 Uhr den Notruf. Verletzt wurde niemand. Das Absaugsystem in dem Betrieb verfügt zwar über eine eigene Löschvorrichtung, doch das reichte in diesem Fall nicht aus. Die Feuerwehr rückte mit den Hauptamtlichen Kräften sowie den Einheiten Stadt und Strombach-Lobscheid an.
Mehrere Atemschutztrupps nahmen die Löschmaßnahmen vor und konnten den Brand in Gewalt bringen. Gleichzeitig wurde kontrolliert, ob das Feuer möglicherweise auf das Dach übergriffen hat. Zudem fanden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen statt. Beendet ist der Einsatz vermutlich erst um die Mittagszeit, weil die Lüftungsanlage in Einzelteile zerlegt und ins Freie gebracht werden muss. Dort werden dann die letzten Glutnester gelöscht.
Wie hoch der Sachschaden ist, lässt sich nicht beziffern. Inhaber Christoph Bauer erklärte, dass unter anderem geprüft werden müsste, ob bzw. wie stark die derzeit in der Fertigung befindlichen Werkstücke vom Rauch kontaminiert wurden. Für heute ruht der Betrieb in der Tischlerei erst einmal.
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