WIRTSCHAFT

Able-Gruppe: Pandemiejahr sorgt für kleinen Knick

Red; 11.02.2021, 15:36 Uhr
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Able-Gruppe: Pandemiejahr sorgt für kleinen Knick

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Red; 11.02.2021, 15:36 Uhr
Gummersbach - Umsatzrückgang war „unvermeidlich“ - Geschäftsführerender Gesellschafter Frank Ferchau sieht Unternehmen trotzdem gut aufgestellt.

Im Geschäftsjahr 2020 haben die Unternehmen der Able-Gruppe, zu der auch die Gummersbacher Firma Ferchau gehört, gemeinsam 770 Millionen Euro umgesetzt. Die Pandemie habe das vergangene Jahr zu einem besonderes herausforderndem gemacht, so das Unternehmen in einer Mitteilung. 2019 setzte die Able-Gruppe noch 940 Millionen Euro um. Die Anzahl der an mehr als 120 Niederlassungen und Standorten beschäftigten Mitarbeiter betrug 8.300, im Vorjahr waren es noch 10.500.

 

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Frank Ferchau, geschäftsführender Gesellschafter der Gruppe, gibt sich trotzdem zuversichtlich: „Die unvermeidlichen Rückgänge konnten wir gegenüber dem Gesamtumfeld in vergleichsweise geringen Größenordnungen halten.“ Dafür habe das Unternehmen die digitalen Initiativen beschleunigt. „Die bereits in den vergangenen Jahren gesetzten Unternehmensschwerpunkte wie eine starke Fokussierung auf IT und Digitalisierung haben sich als richtig erwiesen.“ Diesen Weg wolle man weiter beschreiten.

 

Der generelle Trend schlägt sich auch beim Unternehmen Ferchau nieder. Gemeinsam mit den Tochtergesellschaften trug es im vergangenen Jahr 600 Millionen Euro (2019: 735 Millionen Euro) zum Gesamtumsatz der Gruppe bei, heißt es weiter. Die Mitarbeiterzahl betrug rund 6.750 in mehr als 100 Niederlassungen und Standorten. In diesem Jahr möchte Ferchau vor allem Kunden aus Wachstumsbranchen wie Pharma in den Blick nehmen. Das Unternehmen möchte sich aber auch dem Wandel in der Automobilindustrie stellen und sich mit den Kunden bei Themen wie alternative Antriebe oder autonomes Fahren weiterentwickeln.

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