SPORTMIX

Respekt vor dem Ex-Spieler

pn; 27.11.2020, 15:15 Uhr
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Foto: Michael Kleinjung --- Der TTC Schwalbe Bergneustadt will seine Ambitionen auf die Playoffs untermauern.
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Respekt vor dem Ex-Spieler

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pn; 27.11.2020, 15:15 Uhr
Bergneustadt – Der TTC Schwalbe Bergneustadt empfängt am neunten Spieltag der Tischtennis-Bundesliga den Post SV Mühlhausen – Wegweisendes Duell um die Playoff-Plätze - Pokal-Halbfinale terminiert (AKTUALISIERT).

TTC Schwalbe Bergneustadt – Post SV Mühlhausen (Sonntag, 15 Uhr, Burstenhalle Bergneustadt)

 

Für den TTC Schwalbe Bergneustadt steht am Wochenende ein wegweisendes Spiel im Kampf um die diesjährigen Playoff-Plätze in der Tischtennis Bundesliga (TTBL) an. Im Heimspiel gegen den Post SV Mühlhausen kann die Mannschaft von Trainer Yang Lei einen direkten Konkurrenten distanzieren. Derzeit gehören die Oberberger auf Platz drei zu den beiden härtesten Verfolgern vom ungeschlagenen Spitzenreiter Borussia Düsseldorf. Mit nur zwei Punkten Rückstand rangieren die Gäste aus Thüringen auf Platz fünf der aktuellen Tabelle, die sich mittlerweile nicht mehr ganz so verzerrt durch die Corona-Pandemie liest – einzig TTF Liebherr Ochsenhausen hat erst drei Spiele absolviert, ist dabei aber noch unbesiegt.

 

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Der Respekt vor dem Gegner ist in Bergneustadt jedenfalls groß: Zwar konnte die Mannschaft von Trainer Erik Schreyer noch kein Spitzenspiel gewinnen und holte seine Punkte vornehmlich gegen Teams aus dem Tabellenkeller, TTC-Teamchef Heinz Duda warnt dennoch davor, die Ostdeutschen zu unterschätzen. „Sie haben vier Spieler auf etwa gleichstarkem Niveau und können beliebig in der Aufstellung variieren“, sagt er. Besonders Ex-Schwalbe-Spieler Steffen Mengel sei für die Oberberger immer wieder ein unangenehmer Gegner. Der Vertrag des 32-Jährigen war 2018 nach Verletzungen und einer Formkrise nach vier gemeinsamen Jahren nicht verlängert worden. Inzwischen hat er aber zu alter Stärke gefunden. „Gegen uns ist er immer besonders motiviert und will zeigen, dass wir damals einen Fehler gemacht haben“, sagt Duda.

 

Aufpassen muss Bergneustadt aber auch auf Daniel Habesohn. Der frühere Doppel-Europameister aus Österreich wird momentan mit einer 7:2-Bilanz auf Rang vier der TTBL-Einzelrangliste geführt. „Mühlhausen ist ein Gegner mit unserer Kragenweite, gegen den wir unheimlich aufpassen müssen“, meint Duda, der aber davon überzeugt ist, dass seine Spieler konzentriert an die Aufgabe herangehen werden. Dass die Partie erneut ohne Fans auskommen muss und die Lockdown-Maßnahmen auch in den Dezember verlängert wurden, ärgert den Schwalbe-Teamchef dagegen. Zum einen sei Tischtennis kein Kontaktsport, zum anderen könne man aus seiner Sicht problemlos 100 Zuschauer in der weitläufigen Burstenhalle zulassen. Eine entsprechende Anfrage habe man auch an die Behörden gestellt. In manchem Supermarkt hätte man deutlicher weniger Platz, meint Duda.

 

Indessen hat die TTBL den Spielplan für die Rückrunde festgelegt. Die zweite Saisonhälfte startet am 3. Januar. Schwalbe Bergneustadt muss dann zum amtierenden Pokalsieger ASV Grünwettersbach. Abgeschlossen wird die Hauptrunde am 20. März mit dem 22. Spieltag. Insgesamt absolvieren die Vereine der TTBL in der zweiten Saisonhälfte 66 Spiele, ehe im Anschluss die besten vier Teams in Playoffs den Deutschen Meister ausspielen. Aufgrund der dynamischen Entwicklungen der Corona-Pandemie könne es aber weiterhin zu kurzfristigen Verlegungen kommen.

 

Am 9. Januar steht für die Bergneustädter das erste richtige Saison-Highlight auf dem Programm, wenn das Pokal-Final-Four in der ratiopharm arena Ulm/Neu-Ulm stattfindet. Die Schwalben, die im Viertelfinale den Deutschen Meister Saarbrücken ausgeschaltet hatten, treffen um 11 Uhr auf TTC Liebherr Ochsenhausen.  Parallel dazu steigt das andere Halbfinale zwischen Borussia Düsseldorf und Titelverteidiger Grünwettersbach. Das Endspiel ist für 16 Uhr vorgesehen. Alle Matches werden per kostenlosem Livestream auf Sportdeutschland.tv übertragen, das Finale zusätzlich im TV auf SPORT1.  

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