SPORTMIX

Die Formkurve zeigt wieder nach oben

Red; 02.12.2019, 17:20 Uhr
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Foto: SG Rodt-Müllenbach.
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Die Formkurve zeigt wieder nach oben

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Red; 02.12.2019, 17:20 Uhr
Marienheide – Einer klaren Niederlage gegen den Tabellenführer folgte für die Volleyballfrauen der SG Rodt-Müllenbach ein deutlicher Auswärtssieg in Neuss.

SG Rodt-Müllenbach – AVC 93 Köln 0:3 (19:25 / 20:25 / 20:25).

 

Kein schlechtes Spiel hatte die SG Rodt-Müllenbach im Heimspiel gegen AVC 93 Köln gezeigt, doch ein schwächerer Tag in der Annahme und ein abgebrühter Gegner, der eine quasi fehlerfreie Partie ablieferte, führten zu einer doch deutlichen Niederlage. Mit den Damen das AVC Köln war ein absolut formstarker Gegner in Marienheide zu Gast, während die Gastgeberinnen noch die ärgerliche Niederlage der Vorwoche in Frechen aus den Knochen zu schütteln hatten.

 

Von Anfang an offenbarten die Müllenbacherinnen Probleme vor allem in der Annahme und mussten den Gegner im ersten Satz direkt auf 3:8 davonziehen lassen. Einige spektakuläre Punkte am Netz konnten die Fehler hinten nicht ausgleichen und so ging der Satz mit 19:25 an den Gegner. Im zweiten Satz ergab sich ein offener Schlagabtausch mit starken Aktionen auf beiden Seiten. Die SGRM führte sogar mit 19:18, als ein seltsamer Schiedsrichterpfiff sie aus dem Tritt brachte und der Satz folglich mit 20:25 an Köln ging.

 

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Der dritte Durchgang begann dann mit einem kompletten Fehlstart der Gastgeberinnen: Bis zum 0:8 bekamen sie die Aufschläge der Kölner Zuspielerin zum wiederholten Male nicht in den Griff. Es folgte eine Aufholjagd mit dem Ausgleich beim 16:16. Aber der AVC spielte an diesem Tag einfach souveräner und machte weniger Fehler. Daher ging auch der dritte Satz mit 20:25 an die Gäste aus der Domstadt.

 

DJK Rheinkraft Neuss – SG Rodt-Müllenbach 0:3 (19:25 / 13:25 / 16:25).

 

Nach der Heimniederlage gegen Köln, der zweiten Pleite in Folge, war das Auswärtsspiel bei der DJK Rheinkraft Neuss ein richtungsweisendes für die SG Rodt-Müllenbach, um den Kontakt zur Tabellenspitze nicht komplett abreißen zu lassen und den Vorsprung auf die Abstiegsregion zu halten.

 

Die Oberbergischen Volleyballerinnen konnten erstmals mit komplettem Kader antreten und dies sollte sich auch auszahlen. Im ersten Satz gelang ein guter Start bis zum 4:9. Danach spielte die SGRM ihren Sideout relativ souverän aus. Aber auch die Gastgeberinnen fanden immer wieder Lücken im Müllenbacher Feld oder schlugen clever den Block an, sodass es lange knapp blieb. Im zweiten Satz konnten die Gäste aus dem Oberbergischen, nach kurzem Abtasten zu Beginn, ihre Überlegenheit am Netz in einen deutlichen Vorsprung umsetzen. Immer wieder gelang es, die Neusser Angriffe erfolgreich zu blocken und auf der anderen Seite war gegen die harten und platzierten Schmetterbälle der Müllenbacher Spielerinnen kein Gras gewachsen. Entsprechend deutlich fiel das Satzergebnis mit 13:25 aus.

 

Im dritten Durchgang zeigte der Gastgeber noch einmal großen Kampfgeist. Rodt-Müllenbach wiederum spielte weiter starke Angriffe heraus, aber auch der ein oder andere Konzentrationsfehler schlich sich ein. So blieb das Spiel bis zum 12:12 offen. Es folgte eine merkwürdige Auszeit der Neusser Trainer bei eigenem Aufschlag. SG-Coach Volker Dannenberg nutzte diese Chance, um den Fokus seiner Schmetterlinge noch einmal zu schärfen und der Rest des Satzes bis zum 16:25 lief höchst einseitig zu Gunsten der Gäste.

 

In der Tabelle der Verbandsliga verbleibt die SGRM auf Platz fünf, da sich auch die Top-4 in ihren Partien keine Blöße gaben. Derweil wirft das nächste Spiel Anfang Dezember in Marienheide seine Schatten voraus: Das dritte Kölner Spitzenteam KT 43 ist die wohl offensivstärkste Mannschaft der Liga und die Partien untereinander waren immer besonders hitzige Angelegenheiten mit der ein oder anderen Besonderheit. Im letzten Aufeinandertreffen am abschließenden Spieltag der Saison 17/18 versaute Rodt-Müllenbach den Kölnerinnen mit einem 3:2-Sieg den Aufstieg in die Oberliga: Ein Spiel, an das sich die Kölner Spielerinnen sicher noch erinnern werden. Auch der längste Satz der jüngeren Vereinsgeschichte mit sensationellen 72 Ballwechseln fand nicht ganz zufällig in einem Match gegen KT statt.

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