OBERBERGISCHER KREIS

„Sofort ein eingespieltes Team“

Red; 19.06.2019, 14:20 Uhr
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Fotos: Johanniter / Sabine Eisenhauer --- Zugführer Andreas Meitzner aus Lindlar, Sanitätshelferin Dominique Winkler aus Engelskirchen, Claudia Schmied-Prediger, Erste- Hilfe-Ausbilderin bei den Johannitern in Wiehl (oben), Rettungsdienstmitarbeiter Eckehard Henk aus Rösrath, Johanniter-Fachbereichsleiter René Simon und Regionalvorstand Steffen Lengsfeld sind ehrenamtlich beim Kirchentag in Dortmund im Dienst.
OBERBERGISCHER KREIS

„Sofort ein eingespieltes Team“

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Red; 19.06.2019, 14:20 Uhr
Oberberg - Zehn Johanniter aus Rhein-Berg und Oberberg helfen ehrenamtlich beim Kirchentag in Dortmund, darunter Regionalvorstand Steffen Lengsfeld.

Zugführer Andreas Meitzner vom Johanniter-Sanitätswachdienst in Wiehl freut sich am meisten auf die Gemeinschaft und die Zusammenarbeit: „Wir Johanniter kennen uns von vielen überregionalen Veranstaltungen, jetzt treffen wir uns beim Kirchentag wieder und wirken sofort Hand in Hand in einem eingespielten Team.“ Der Notfallsanitäter aus Lindlar ist einer von zehn Johanniter aus dem Regionalverband (RV) Rhein.-/Oberberg, die seit heute bis kommenden Sonntag, 23. Juni, beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund ehrenamtlich mithelfen.

 

Insgesamt sind 1.000 Ehrenamtliche der Hilfsorganisation aus ganz Deutschland im Dienst: Sie wirken beim Fahrdienst, beim Rettungsdienst, bei der Kinderbetreuung und beim Sanitätswachdienst mit - darunter auch Regionalvorstand Steffen Lengsfeld vom RV Rhein.-/Oberberg: Er wird unter anderem Menschen mit Mobilitätseinschränkungen zu den Veranstaltungen fahren. „Ich freue mich, zur Barrierefreiheit beim Kirchentag beitragen zu können“, sagt Lengsfeld, der sich heute in Wiehl vom Ehrenamtlichen und Rettungsdienstmitarbeiter Eckehard Henk aus Rösrath in die Technik des Fahrdienstes einweisen ließ.

 

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Gruppenführerin Kim Müller vom Sanitätswachdienst der Johanniter in Wiehl wird als Rettungssanitäterin einen Krankentransportwagen besetzen: „Wenn Ersthilfe notwendig wird, werden die Menschen zu uns gebracht oder wir werden per Funk zum Einsatzort gerufen.“ Die 25-Jährige freut sich auch auf das hochkarätige kulturelle Programm beim

Kirchentag, auf interessante Podiumsdiskussionen, tolle Musik und spannende Begegnungen.

 

Bis heute sind von den Johannitern beim Kirchentag in Dortmund fast 400 Fahrten für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen durchgeführt worden. Mit Begleitpersonen sind dabei insgesamt 600 Menschen kostenfrei gefahren worden. Einer der Fahrer war Regionalvorstand Steffen Lengsfeld. Er war von 8 bis 16 Uhr ehrenamtlich im Einsatz. Und er fand es schön, mal nicht am Schreibtisch zu sitzen, sondern den Menschen auch ganz tatkräftig zur Seite zu stehen. "Es gab tolle Begegnungen und viele gute Gespräche", sagt er.  Er ist mit dem Fahrdienst-Bus Nummer "53" unterwegs gewesen. Erster Fahrgast war Birgit Weyand aus Eschweiler, die von ihrer Unterkunft in einer Schule in die Innenstadt gefahren wurde "Gleich höre ich mir hier einen Vortrag über die Trauerbegleitung an", erzählte sie.

 

Beim Rettungsdienst waren unter anderem Rettungsassistent Eckehard Henk aus Rösrath sowie Zugführer und Notfallsanitäter Andreas Meitzner aus Lindlar im Dienst. "Wir haben zum Glück keine schwerwiegenden Einsätze, meist sind Menschen mit Kreislaufproblemen oder mit leichteren Verletzungen zu versorgen", berichtet Meitzner. Und die werden dann von ihm und seinen Kolleginnen und Kollegen bei Bedarf ins nächste Krankenhaus gefahren. "Und bei jeder Fahrt haben wir als Lotsen einen Johanniter aus Dortmund an Bord, der alle Wege und Straßensperrungen kennt und uns auch mal Schleichwege zeigen kann."

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