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REGIONALE 2025: Bergneustadts „Zukunftsquartier Altstadt“ erhält A-Status

Red; 02.12.2020, 12:45 Uhr
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Foto: REGIONALE 2025 Agentur GmbH --- Das Projekt „Zukunftsquartier Altstadt Bergneustadt“ hat vom Lenkungsausschuss der REGIONALE 2025 den A-Status erhalten.
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REGIONALE 2025: Bergneustadts „Zukunftsquartier Altstadt“ erhält A-Status

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Red; 02.12.2020, 12:45 Uhr
Oberberg – Bergneustädter Projekt erhält begehrten Status – Vier weitere Projekte aus dem Oberbergischen schaffen Sprung in den B-Status oder werden in den Qualifizierungsprozess aufgenommen.

Das Projekt „Zukunftsquartier Altstadt Bergneustadt“ hat den A-Status der Regionale 2025 verliehen bekommen. „Für unsere Stadt ist das Projekt eine große Chance, die wunderbare Fachwerkatmosphäre dauerhaft für die Bewohner und Gäste der Region zu erhalten“, freut sich Matthias Thul, Bürgermeister der Stadt Bergneustadt über die Einstufung zum A-Status. „Durch die Umgestaltung des Jägerhofs entsteht ein attraktiver ‚Dritter Ort‘ der Begegnung und Kultur für alle Bürger, der die Altstadt aufwerten und bereichern wird“, so Thul weiter.

 

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Durch die Verleihung empfiehlt der Lenkungsausschuss der Regionale 2025 zwei Vorhaben – auch Stadt Bad Blankenberg im Rhein-Sieg-Kreis erhielt den Status – aus dem Handlungsfeld „Wohnen und Leben“ zur Umsetzung, deren Fokus auf der Historie, der Stärkung der Identifikation mit der Heimat und der Steigerung der Aufenthaltsqualität der Ortsmitten liege. Beim Bergneustädter Projekt liegt der Schwerpunkt auf dem Erhalt der historischen Bausubstanz mit den für die Stadt prägenden Fachwerkgebäuden. Ziel ist es, den Ortskern zukunftsfähig weiterzuentwickeln und gleichzeitig für Besucher und Bewohner auch attraktiv zu gestalten.

 

[Foto: Architekten Hillnhüter.]

 

Hierfür sollen historische Häuser angekauft und instandgehalten werden. Wohnungssuchende sollen dadurch für die alten Fachwerkhäuser begeistert und Eigentümer und Käufer beim Umbau beraten werden. Weitere Maßnahmen umfassen die Transformation der Gaststätte „Jägerhof“ zu einem Kulturtreffpunkt sowie die Erweiterung des Heimatmuseums. Zusätzlich ist die Neugestaltung der öffentlichen Plätte sowie eine barrierefreie Anbindung der Altstadt an die „Neustadt“ geplant. „Die thematische und inhaltliche Bandbreite der neuen Projekte zeigt, dass die programmatische Ausrichtung der Regionale 2025 für den Projektraum absolut stimmig und zukunftsgerichtet ist – gerade in Zeiten der Corona-Pandemie“, sagt Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises und Vorsitzender des Lenkungsausschusses der Regionale 2025, und betont die Wichtigkeit der Weiterentwicklung historischer Altstädte.

 

[Foto: Architekten Bonfanti Wiehl.]

 

Vier Projekte haben zudem den Sprung vom C- auf den B-Status geschafft. Weiterhin wurden acht neue Projekte in den Qualifizierungsprozess der Regionale 2025 aufgenommen. Den B-Status erhielten „Wohn(T)raum Oberberg – Umbau und Wohnen für alle Generationen“ sowie das „Neue Bahnhofsquartier“ in Morsbach. Während im Kreissüden das Bahnhofsareal attraktiver und moderner gestaltet und unter anderem das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude umgebaut werden soll, handelt es sich bei „Wohn(T)raum Oberberg um ein kommunenübergreifendes Projekt, das den Herausforderungen des demografischen Wandels und der langfristigen Wohnungsmarktentwicklung  begegnen soll.

 

„Nachnutzung und Bestandspflege statt Flächenverbrauch ist ein wesentliches Anliegen der Regionale 2025. Die beiden Projekte im Oberbergischen Kreis tragen dazu bei, indem sie ihren Fokus auf innovative Quartiersentwicklung und die nachhaltige Belebung von Ortszentren setzen. Mit dem B-Status haben sie einen weiteren Schritt in Richtung Umsetzung gemacht“, so Hagt. Neu aufgenommen wurden das Projekt „3-Städte-Depot“ in Hückeswagen, mit dem regionale Industriegeschichte erlebbar gemacht werden soll, sowie das Projekt „Gesundheitslandschaft südöstliches Bergisches RheinLand“, bei dem verschiedene Kommunen mit ihrer langen Tradition als Erholungsraum zu einer Gesundheitslandschaft entwickelt werden sollen.

 

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