LOKALMIX

Oberbergerin hullert im Fernsehgarten

lw; 21.07.2021, 06:00 Uhr
Fotos: privat.
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Oberbergerin hullert im Fernsehgarten

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lw; 21.07.2021, 06:00 Uhr
Oberberg – Miriam Neufurth durfte am Sonntag bei der beliebten Show im ZDF auftreten – Trotz Aufregung lief die Choreografie gut.

Von Lars Weber

 

Der Hula-Hoop-Reifen hat im Laufe der Pandemie – auch aufgrund geschlossener Fitnessstudios – eine wahre Renaissance erlebt. Hullern, so wird es inzwischen von vielen genannt, ist zur Trend-Sportart geworden. Viel Spaß daran hat auch Miriam Neufurth aus Marienheide gefunden, die Leiterin der Suppenküche in Gummersbach-Steinenbrück ist. Erst trainierte sie in den eigenen vier Wänden. Jetzt hat sie es mit ihren selbst gestalteten Reifen bis in den ZDF-Fernsehgarten geschafft. Im Interview erzählt Neufurth, wie es in der Show von Moderatorin Andrea Kiewel gelaufen ist.  

 

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OA: Frau Neufurth, wie ist es zu dem Auftritt gekommen?

Miriam Neufurth: Eine Facebookfreundin hat mir den Link geschickt zur Website vom Fernsehgarten, wo man sich bewerben konnte für die Teilnahme an der Show am Sonntag im Rahmen einer Hula-Hoop-Choreografie. Ich habe mich beworben. Aber ich habe im Traum nicht damit gerechnet, dass ich prompt vom Team des Fernsehgartens eingeladen werde. Ich habe mich riesig über diese Gelegenheit gefreut, weil ich den Trendsport des Hula Hoop, insbesondere das HoopDance total liebe.


OA: Wie wurde die Choreografie eingeübt?

Neufurth: Wir haben die Choreografie zusammen mit Dunja Kuhn während der Show live eingeübt. Dunja schwingt 80 Reifen gleichzeitig um ihren Körper und ist somit Rekordhalterin im Hula Hoop. Immer wieder zwischendurch kam Kiwi (Anm.d.Red.: Moderatorin Andrea Kiewel) mit ihrem Kamerateam, die riesige Kameras dabei hatten, und hat geschaut, wie weit wir sind. Das wurde dann auch live übertragen. Mit dabei war auch Influencer Riccardo Simonetti, der mit uns gemeinsam die Choreo eingeübt hat.

OA: Waren Sie sehr aufgeregt vor dem Auftritt?

Neufurth: In den Tagen davor war ich aufgeregt. Ich habe im Januar mit meinem Hula-Hoop-Reifen zum ersten Mal im Leben getanzt. Und das mit 42 Jahren. Ich war vorher immer blockiert und hatte keinen Mut zu tanzen. Erst der Reifen schenkte mir die Sicherheit, die ich offensichtlich brauchte, um mich zu trauen. Und ich war aufgeregt vor der Show, weil ich einfach noch nicht so viel Erfahrung habe in den Bewegungsabläufen und dachte, ich tanze total aus der Reihe, im wahrsten Sinne des Wortes.

 


OA: Und, ist alles gut gegangen?

Neufurth: Ja, letzten Endes ist alles glatt gelaufen. Es war gar nicht schlimm, dass ich ab und zu improvisiert und im „Miri-Style“ getanzt habe. Dunja sagte uns vorher, dass die Hauptsache sei, dass wir Spaß dran haben. Wenn man mal aus der Choreo rauskommt, sollten wir einfach spontan einen anderen Move machen. Ich hatte mir in der Woche vorher schon eine Choreo von Dunja Kuhn angeeignet von YouTube. Und davon kam auch bei der Show viel vor. Das hat mir ein sicheres Gefühl verliehen und ich konnte es richtig genießen. Ich bin unendlich stolz auf mich, dass ich den Mut hatte, mich zu bewerben und dass ich so gut mithalten konnte. Ich möchte auf jeden Fall dran bleiben und weiterhin HoopDance ausüben, neue Moves lernen und vielleicht sogar in meine Kurse einbauen, die ich demnächst leiten werde. Vor den vielen Kameras zu stehen hat mir gar nichts ausgemacht. Im Gegenteil. Ich fand das ganz toll und würde das jederzeit wieder machen.

OA: Wie war die Atmosphäre rund um die Show?

Neufurth: Wir wurden hervorragend betreut von einem Team des ZDF. Fragen konnten jederzeit gestellt werden und wurden beantwortet. Es war ein total schönes Miteinander. Alle haben gut harmoniert und hatten viel Spaß. Was ich besonders toll fand, war, dass ich den Stars und Promis so persönlich begegnet bin. Ich habe zum Beispiel Fernsehkoch Armin Rossmeier mit seinem Hund beim Gassigehen beobachtet. Auch der Band Glasperlenspiel bin ich begegnet.

 

Die Ausgabe des ZDF-Fernsehgartens mit Miriam Neufurth ist in der Mediathek verfügbar.

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