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LEADER Bergisches Wasserland: Sechs Bewerbungen eingegangen

Red; 11.06.2019, 17:09 Uhr
Oberberg Aktuell
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LEADER Bergisches Wasserland: Sechs Bewerbungen eingegangen

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Red; 11.06.2019, 17:09 Uhr
Oberberg – Verschiedene Projektbewerber wollen Fördergelder erhalten.

 

Bis zum 7. Juni konnten Bewerbungen für die Förderung von Projekten im Bergischen Wasserland abgegeben werden. Sechs Bewerber, davon vier aus dem Oberbergischen, nutzten die Chance und bewarben sich insgesamt um circa 418.000 Euro LEADER-Fördermittel. Nun wird der Vorstand in seiner Sitzung am 10. Juli die vorliegenden Projektvorschläge bewerten. Im Anschluss an die Sitzung steht dann fest, welche der sechs Projekte mit 65 Prozent gefördert werden.

 

Bisher hat der Vorstand in sechs Sitzungen 28 Projekte ausgewählt, die mit insgesamt ca. 1,8 Millionen Euro gefördert worden sollen. Das Geld stammt aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums und vom Land Nordrhein-Westfalen. Im September 2019 haben Bewerber aus dem Bergischen Land vermutlich zum letzten Mal Gelegenheit, sich um Mittel zu bewerben.

 

Der Erhalt und die Beleuchtung der "Drei Kreuze" in Wipperfürth-Ommerborn ist ein Anliegen des Fördervereins zur Brauchtumspflege Ommerborn. Da es in der Vergangenheit zu Graffiti und Beschädigungen kam, soll neben dem Licht auch eine Weißdornhecke unerwünschte Besucher abhalten. Die Hecke könne zudem ein wertvoller Lebensraum für Vögel werden.

 

"Milch aus der Region für die Region" heißt die Idee des Wipperfürther Landwirts Manfred Kürten. Er möchte seine Biomilch in innovativen Abfüllanlagen in bestehenden Geschäften in der Region anbieten. Dadurch können jährlich Tausende Kilometer vermieden und eine höhere Wertschöpfung in der Region generiert werden.

 

Im Oberbergischen Kreis schlägt die Kreisverwaltung einen "Dorfservice Oberberg" vor. Eine Fachkraft soll möglichst viele Dörfer in eigenständig getragene Entwicklungsprozesse begleiten und mit den Dorfgemeinschaften Maßnahmen initiieren. Statt einem "Rundum-sorglos-Paket" soll der Dorfservice Eigeninitiative fördern, bestehende Angebote vernetzen und zentrale Anlaufstelle sein.

 

Unternehmer Thomas Pagnia möchte das Freizeitangebot an der Lingese-Staumauer in Marienheide erweitern. Seine Idee ist der Aufbau einer Kaffeerösterei mit Café-Betrieb. Durch eine Kooperation mit der Lebenshilfe sollen zwei Teilzeitstellen für Menschen mit Beeinträchtigung entstehen. Eine Kooperation mit der Jugendarbeit, eine E-Bike-Tankstelle und Barista-Lehrgänge sollen ebenfalls entstehen.

 

Weitere Informationen: www.leader-bergisches-wasserland.de

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