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Fußgänger- und Radfahrbrücke feierlich eingeweiht

Red; 10.10.2019, 16:15 Uhr
Oberberg Aktuell
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Fußgänger- und Radfahrbrücke feierlich eingeweiht

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Red; 10.10.2019, 16:15 Uhr
Gummersbach – Remmelsohler Bürger kommen künftig wieder auf direktem Weg über die Agger zum Gartencenter Kremer.

[Foto: Stadt Gummersbach.]

 

Am Wochenende wurde die neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke über die Agger in Remmelsohl feierlich eingeweiht. Die 21,9 Meter lange und 4,7 Tonnen schwere Aluminiumkonstruktion löst damit den alten Fußgängersteg ab, der wegen ungenügender Substanz der Stahlkonstruktion nicht mehr sanierungsfähig war. Sie war im Rahmen einer Überprüfung als nicht mehr verkehrssicher und unzureichend tragfähig bewertet worden.

 

Der Abriss hatte in Remmelsohl für Diskussionen gesorgt: Gerade im Zusammenhang mit der Verkehrssicherheitsarbeit an der Grundschule Niederseßmar hat die Brücke im Schulweg der Kinder aus dem Stadtteil Remmelsohl eine Bedeutung. Zudem war die Querung der Agger an dieser Stelle auch für viele Radfahrer aufgrund des viel frequentierten gastronomischen Angebots im Gartencenter Kremer recht attraktiv.

 

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Nachdem durch die Bezirksregierung Köln die entsprechenden Fördergelder bewilligt waren und auch mit dem Geschäftsführer des Gewerbeparks Friedrichstal, Klaus Himpeler, eine Übereinkunft über die Eintragung eines öffentlichen Wegerechtes bis zur L136 getroffen worden war – ohne diese Einigung wäre der Neubau nicht möglich gewesen wäre – konnten die Arbeiten 2018 beginnen.

 

Unter der Leitung der Baufirma Klaus Hombach aus Dieringhausen wurde der alte Fußgängersteg demontiert, die Widerlage wurden rückgebaut und neue Widerlager wurden zusammen mit einer aufwändigen Betonrampe aufgebaut. Im Sommer 2019 wurde der in Singen von der Firma Meier gefertigte Aluminiumüberbau in einem Stück angeliefert und mit Kränen auf die Widerlager eingehoben. Mit Abschluss der baulichen Beendigung der Rampen und der darauf anzubringenden Geländer konnte die neue Brücke im September mängelfrei abgenommen werden. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 300.000 €, wovon 75 Prozent durch die Bezirksregierung gefördert worden sind.

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