LOKALMIX

„Das Beste ist uns gerade gut genug“

pn; 10.10.2019, 17:25 Uhr
Foto: Peter Notbohm.
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„Das Beste ist uns gerade gut genug“

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pn; 10.10.2019, 17:25 Uhr
Gummersbach – Am neuen Feuerwehrgerätehaus der Löschgruppe Niederseßmar wurde Richtfest gefeiert – Besonders die Jugendfeuerwehr profitiert vom neuen Gebäude.

Von Peter Notbohm

 

Als finanziellen Kraftakt bezeichnete Gummersbach Bürgermeister Frank Helmenstein den Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Niederseßmar: „Aber das Beste ist uns in diesem Fall gerade gut genug“, sagte er während des Richtfestes am heutigen Donnerstag. Für fast 1,7 Millionen Euro entsteht an der Krummenohler Straße momentan neben dem neuen Hauptgebäude, das mit mehreren Büros und sanitären Anlagen vor allem der Jugendfeuerwehr mit drei großen Schulungsräumen endlich genügend Platz bieten soll, auch eine neue Fahrzeughalle, die Platz für vier Einsatzfahrzeuge bieten wird.

 

„Das ist gut investiertes Geld, denn es macht den Standort zukunftsfähig“, meinte der Bürgermeister über die neue Heimat der Löschgruppe Niederseßmar. Das über 125 Jahre alte bisherige Gebäude in der Nähe der B55 ist längst zu klein geworden, eine Sanierung beziehungsweise ein Ausbau wäre ein Millionengrab geworden, meinte Helmenstein. Der Neubau wird von der Gemeinnützigen Wohnungsbau Gesellschaft (GWG) getragen, das Gebäude nach der Fertigstellung für 33 Jahre von der Stadt angemietet.

 

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Das neue Gerätehaus sei auch ein „Dankeschön“ an die Löschgruppe Niederseßmar, die seit 40 Jahren exzellente Arbeit in der Ausbildung neuer Feuerwehrleute leiste. Momentan verfügt die Löschgruppe über 32 aktive Mitglieder, darunter fünf Frauen und hat etwa 80 Einsätze pro Jahr. In der Jugendfeuerwehr sind derzeit 79 Kinder aktiv – vier Neuanträge auf Aufnahme laufen bereits. Löschgruppenführer Kai Spieckermann freut sich schon auf den Umzug im Frühjahr auf das neue Areal: „Unser altes Gebäude bot kaum noch Platz, teilweise herrschte Chaos, wenn die Jugendlichen alle auf einmal kamen. Wir bekommen jetzt auf 7.000 Quadratmetern ein tolles Übungsgelände, das viel bieten wird. Besser kann man es nicht haben.“

 

Das alte Gebäude soll, nach dem Umzug, der Niederseßmarer Dorfgemeinschaft aus Schützenverein und Interessenwerbeverein als Gemeinschaftshaus übereignet werden. Die ersten Gespräche hierrüber laufen bereits. „Hier haben alle an einem Strang gezogen und das Beste für den Ort getan“, meinte Helmenstein, „Niederseßmar ist zwar kein Dorf, hat aber eine echte Dorfgemeinschaft, in der man sich hilft.“

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