Archiv

Fast 2.000 jecke Wiever in Partylaune

Red; 24. Jan 2019, 08:15 Uhr
Bilder: Martin Hütt.
ARCHIV

Fast 2.000 jecke Wiever in Partylaune

Red; 24. Jan 2019, 08:15 Uhr
Lindlar - Im proppenvollen Festzelt der KG Rot-Weiß Lindlar gab’s bei der ersten Damensitzung der Session kein Halten mehr.
Die erste Damensitzung der KG Rot-Weiß Lindlar war noch keine halbe Stunde alt, da hielt es keine der Frauen im ausverkauften Festzelt mehr auf ihrem Stuhl. Gut gelaunt und ausgelassen – so feiert das jecke Weibsvolk jedes Jahr am Carola-Lob-Weg. In diesem Jahr wurden die Tische etwas anders gestellt, so dass 1.872 Plätze vorhanden waren. Damit findet nun in Lindlar die größte Zeltsitzung Deutschlands statt.

Sitzungspräsident Philip Caucal führte durch ein fantastisches Programm. Nach dem Einmarsch des Elferrats betrat das Prinzenpaar der KG Rot-Weiß, Prinz Wulf I. aus dem Hause Allmenröder und Prinzessin Kristin I., die Bühne. Prinz Wulf I. stammt aus dem Ruhrgebiet und so marschierte das Prinzenpaar mit Schmölzchen zum Lied „Glück auf, der Steiger kommt“ ein.

Dave Davis als „Motombo“ strapazierte die Lachmuskeln der Damen zum Auftakt heftig. Mit ansteckend guter Laune rief er: „Guten Abend ihr lecker Mädchen, eine schöner als die andere, das glaubt mir kein Mensch, das ist wie eine afrikanische Hochzeit. Dass ich nicht aus Schweden komme sieht man, aber ich habe auch meine Schokoladenseite“. 


Die Klüngelköpp brachten mit ihren Liedern den Zeltboden zum Beben. Fast 1.900 feierlustige, tanzende und singende Wiever waren vermutlich bis in das Zentrum von Lindlar zu hören. Paveier, Höhner, Miljö und natürlich Brings brachten eine grandiose Stimmung in das Festzelt. Lieselotte Lotterlappen, dargestellt von Joachim Jung, erzeugte herzhafte Lacher mit einer erstaunlichen Situationskomik.

Das Tanzkorps Rot-Weiß Engelskirchen und die Rezag Husaren aus Köln-Porz begeisterten mit ihren Gardetänzen. Mit den Funky Marys aus Köln, die tanzend und kölsche Lieder singend die Bühne enterten, war die Stimmung definitiv auf dem Höhepunkt. Mit den Bläck Fööss, der bekanntesten aller Kölschgruppen, endete der sechsstündige Partymarathon.