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Sporttreff: Es tut sich was am Stentenberg

ls; 18. Jan 2019, 13:45 Uhr
Bild: Michael Kleinjung --- Das künftige Natursportzentrum auf dem Stentenberg nimmt Formen an - den alten Ascheplatz nutzt Outdoor Oberberg, links ist das Wilhelm-Bisterfeld-Stadion zu sehen.
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Sporttreff: Es tut sich was am Stentenberg

ls; 18. Jan 2019, 13:45 Uhr
Bergneustadt – Im Frühjahr wird die Natursportarena eröffnet, ein Programm rund um den Ascheplatz gibt es aber schon jetzt – Multifunktionsplatz wird parallel gebaut.
Von Leif Schmittgen

Teile des Ascheplatzes auf dem Bergneustädter Stentenberg sind schon hergerichtet für die Dinge, die da kommen werden: Ein Bürocontainer dient den Trainern von „Outdoor Oberberg“, der künftig dort der Anbieter diverser Sportprogramme sein wird, bereits jetzt als Aufenthaltsraum. Hindernisse stehen auf dem Gelände, das in den vergangenen Wochen gesäubert wurde, eine Feuerstelle für abendliche Veranstaltungen wird derzeit gebaut.   


[Archivbild: Nils Hühn --- Sven Schuh freut sich auf das Frühjahr: Dann startet das Programm von Outdoor Oberberg.]

Dass es künftig ein großes Natursportprogramm und Kooperationen dort geben wird, steht fest: Was genau aber stattfinden soll und wie eine Zusammenarbeit zwischen Outdoor Oberberg   und Schulen, Anwohnern sowie der örtlichen Jugend- begnungsstätte und der Kirchengemeinden aussehen kann, wird in der kommenden Woche während der Klausurplanung des Sportanbieters besprochen: „Neben unserer Jahresplanung wird der Stentenberg ein sehr großes Thema bei den Gesprächen sein“, sagt der Erlebnispädagoge des Waldbröler Vereins, Sven Schuh. Schon jetzt legen die Mitglieder aber die Hände nicht in den Schoß, denn seit dem vergangenen Herbst findet am und um das Sportgelände bereits das für alle kostenlose Trainingsangebot „Methode Naturelle“ statt.

„Jetzt im Winter ist leider noch nicht so viel los, obwohl es die beste Jahreszeit für unser Training ist. Die Immunkräfte werden am besten bei niedrigen Temperaturen gestärkt“, sagt Schuh, der fünf bis zehn Teilnehmer aus der Nachbarschaft bei jeder Trainingseinheit begrüßt. Apropos Nachbarschaft: Beim Bekanntwerden der Aus- und Umbaupläne im vergangenen Sommer hatte sich teilweise Skepsis breitgemacht - besonders bei den Hundehaltern, die dort Agilitytraining mit ihren Tieren durchführten: „Das Thema ist vom Tisch“, freut sich Sven Schuh, dass viele, die vorher schon mit ihrem Hund auf dem Platz aktiv waren, nun auch am Trainingsprogramm teilnehmen.

 

Voller Vorfreude auf das neue Angebot ist auch Bau-Fachbereichsleiter Ewald Baumhoer: Er ist überzeugt davon, dass das Angebot von Outdoor Oberberg sich gut in das sportliche Bild vor Ort einfügen wird. Seit zwei Jahren gibt es einen „Pumptrack“ für Mountainbiker, das Wilhelm-Bisterfeld-Stadion und ein Beachvolleyballplatz liegen außerdem in unmittelbarer Nähe. Bleibt noch die Frage nach dem an das Aschespielfeld angrenzenden, künftigen Multifunktionsplatz. „Da sind die Bauarbeiten in vollem Gange“, berichtet Baumhoer.   

Die Grobplanungen seitens der Stadtverwaltung sind abgeschlossen: Das ehemalige Wiesengelände wurde bereits mit Schotter begradigt, bald stehen dort unter anderem ein Buswartehäuschen als Regenschutz, ein Korb für Street-Basketball, Aufenthaltsbänke und ein Parcours mit Halfpipe für Skateboarder. Das „Mobiliar“ wird laut Baumhoer angeliefert, wenn der Platz asphaltiert ist. „Sobald die Witterung es zulässt, legen wir los“, verspricht er.

Die Kooperation mit Outdoor Oberberg ist zunächst für zwei Jahre angelegt, wenn es gut läuft – und davon ist der Bauamtsleiter schon jetzt überzeugt – steht einer Verlängerung des Nutzungsvertrages nichts im Weg. Gemeinsam möchte man die Anlage als (Sport-) Treffpunkt für die Jugend etablieren.

Das Training mit Outdoor Oberberg findet übrigens an jedem ersten und dritten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr auf und um den Ascheplatz statt.

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