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Förderbescheid erhalten: In der Altstadt tut sich was

Red; 16. Jan 2019, 15:42 Uhr
Grafik/Textbild:Michael Kleinjung: Architekt Philipp Hillnhütter --- So soll es nach Fertigstellung des Anbaus in der Altstadt aussehen.
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Förderbescheid erhalten: In der Altstadt tut sich was

Red; 16. Jan 2019, 15:42 Uhr
Bergneustadt - Große Freude beim Heimatverein ‚Feste Neustadt‘ über den positiven Förderbescheid für einen Anbau am Heimatmuseum - Abriss des alten Nebengebäudes in diesem Frühjahr.
Die Stadt Bergneustadt hat den Förderbescheid für den Anbau am Heimatmuseum erhalten. Einen entsprechenden Förderantrag für das Vorhaben des Heimatvereins "Feste Neustadt" hatte die Verwaltung im vergangenen Frühjahr über die Bezirksregierung in Köln beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen eingereicht. Unter dem Begriff „Heimat-Zeugnis“ steht hier unter anderem die Schaffung und Bewahrung von Bauwerken, die in herausragender Weise die lokale Geschichte prägen, im Fokus.

Eine Förderung beinhaltet aber auch, dass die Gebäude „mit Leben gefüllt werden“, so wie es der Heimatverein "Feste Neustadt" schon seit Jahrzehnten im Heimatmuseum praktiziert. Denn dieses ist nicht nur ein Museum und ein Ort für besondere Kulturveranstaltungen, sondern ist auch als Treffpunkt und äußerst beliebter Ort für Eheschließungen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.



Im Jahr 2017 konnte der Heimatverein ‚Feste Neustadt‘ das unmittelbar ans Museum angebaute Nachbarhaus käuflich erwerben und beauftragte das Architekturbüro Philipp Hillnhütter mit der Planung eines weitestgehend barrierefreien Museumsanbaus (OA berichtete). Nun soll das bestehende Gebäude im Frühjahr abgerissen werden und Platz machen für einen neuen Veranstaltungsraum, für museumspädagogische Angebote, Archiv- und Lagerräume sowie neue, auch barrierefreie Sanitäranlagen. Im bestehenden Heimatmuseum werden, abgesehen von einem Durchgang in den Neubau, keine baulichen Veränderungen vorgenommen.


[Das Gebäude rechts neben dem Heimatmuseum (Mitte) weicht einem Neubau.]

80 Prozent der Gesamtkosten von rund 1,2 Millionen Euro werden durch die Förderung gedeckt, die restlichen 20 Prozent  muss der Verein selbst aufbringen und hofft auf Unterstützung seitens Industrie, Handwerk, Handel und der Bevölkerung. In Kürze wird ein Spendenaufruf erfolgen. Geld aus dem städtischen Haushalt fließt nicht in den Museumsanbau. Der Verein bedankt sich dennoch bei den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die das Projekt von Anfang an unterstützt haben. Weitere Informationen erhalten Interessierte im Heimatmuseum während der Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr.