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Besuch von Lotta, Sheela und Theo

Red; 15. Jan 2019, 15:42 Uhr
Bilder: Johanniter/Judith Timmermann --- Die Kita Talstraße erhielt Besuch auf vier Pfoten.
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Besuch von Lotta, Sheela und Theo

Red; 15. Jan 2019, 15:42 Uhr
Bergneustadt – Ein Team des Besuchshunde-Dienstes der Johanniter führte eine Hundebiss-Prävention in der Johanniter-Kita Talstraße durch.
„Darf ich den streicheln?“ In der Johanniter-Kindertagesstätte Talstraße in Bergneustadt lernen die Vorschulkinder, wie man sich einem Hund gefahrlos und artgerecht nähert. Und dazu gehört auch, dass man erst einmal fragt, ob man den Hund anfassen darf. Nach der Antwort „Ja, das darf man“, hält Kita-Kind Arles dem Theo ihre Hand vor die Nase. „So nehmt ihr Kontakt auf, dann weiß der Hund, wer ihr seid“, erklärt dazu Jana Zimmermann vom Besuchshunde-Dienst der Johanniter. Mit zwei weiteren Ehrenamtlichen und den Hunden Lotta, Sheela und Theo führte sie in der Kita Talstraße die sogenannte Hundebiss-Prävention durch. Die Vier- und Zweibeiner des Dienstes sind dafür eigens ausgebildet worden. Im Jahr führen die Ehrenamtlichen und ihre Hunde in etwa zehn Kitas diese Prävention durch. Seit Gründung des Besuchshunde-
Dienstes im Johanniter-Regionalverband im Jahr 2011 haben daran mehr als 700 Kinder teilgenommen.



Wie nähert man sich einem Hund? Wie kann man die Körpersprache des Tieres verstehen? Wie äußert das Tier seine Angst, eine Drohung oder Spielaufforderung? Das alles erfahren die Kinder von den ehrenamtlichen Besuchshunde-Teams. Bei der Hundebiss-Prävention erlernen sie die elf Regeln beim Umgang mit einem Hund, darunter zum Beispiel die Regeln „Schaue einem Hund nie in die Augen“ und „Versuche niemals, raufende Hunde zu trennen“. „Ein Hund läuft schneller als ihr, sogar schneller, als ihr mit dem Fahrrad fahren könnt“, erklärte Zimmermann den Kindern in Bergneustadt. Und wie schnell ein Hund flitzen kann, das erlebten sie schließlich beim Ballspiel: Wie der Blitz sausten die Hunde den geworfenen Bällen hinterher.


[Kita-Kind Arles und Hund Theo.]